100 000 Berliner zwischen 18 und 65 Jahren sind schwul – und sie machen den Aids-Spezialisten Sorgen

HIV-SchleifeSo schreibt es der Berliner Kurier unter der Überschrift „Aids in Berlin wieder auf dem Vormarsch“.

An die 100 000 Berliner zwischen 18 und 65 Jahren sind schwul – und sie machen den Aids-Spezialisten Sorgen. Nach dem großen Aids-Schock in den 80er Jahren vernachlässigen sie die Vorsorge gegen die Ansteckung mit dem HI-Virus, kam bei einer Anhörung im Gesundheitsausschuss heraus.

Statt aufs Kondom verlassen sich Homosexuelle aufs Gefühl. Kai-Uwe Merkenich von der Berliner Aids-Hilfe: „Sie suchen sich ihren Sexualpartner danach aus, ob er gesund aussieht.“ […]

Auch der Tagesspiegel beschäftigt sich mit dem Thema wo es heißt „Aids-Politik des Senats in der Kritik“

Das sagte Kai-Uwe Merkenich, Geschäftsführer der Berliner Aids-Hilfe, am Montag im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses. Merkenich war gemeinsam mit anderen Experten geladen, um über die Notwendigkeit kontinuierlicher finanzieller Mittel in diesem Bereich zu sprechen. Während auf Bundesebene die Mittel für den Aktionsplan aufgestockt wurden, werden sie in Berlin für freie Träger seit Jahren langsam zurückgefahren. „Und das, obwohl die Hauptstadt Brennpunkt der Epidemie ist“, sagte Merkenich.

Laut Ulrich Marcus vom Robert-Koch- Institut infizieren sich in Berlin zur Zeit etwa 500 Menschen jährlich mit dem Virus. Seit 2002 hat sich die Zahl verdoppelt. 90 Prozent davon sind sogenannte MSM, also Männer, die mit anderen Männern Sex haben. Die Gründe dafür seien unter anderem, dass HIV-Negative nicht mehr grundsätzlich Kondome benutzen, sondern von Fall zu Fall entscheiden, und dass andere sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis zunehmen, die wiederum die HIV-Infektion erleichtern. […]

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