14-Jähriger lud Pornos auf sein Handy …

… und muss nun Sozialstunden leisten

Den Fluch des Internets musste ein erst 14-Jähriger aus einer Gemeinde im Donaumoos erfahren. Der Jugendliche hatte einen Pornoclip aus dem Internet auf sein Handy heruntergeladen und in der Schule seinen Freunden gezeigt. Das Amtsgericht Neuburg bestrafte den Schüler gleich zwei Mal.

„Ich wollte damit angeben“, gab der junge Bursche offenherzig vor dem Richter zu. Er hatte den Clip zu Hause aus dem Internet heruntergeladen und ihn in der Schule zwei 13-jährigen Mitschülern gezeigt. Das Handy wurde von der Polizei sichergestellt. Dass der Angeklagte das Mobiltelefon nicht mehr zurückbekommen sollte, störte den jungen Mann wohl mehr als die bevorstehende Strafe. Amtsrichter Matthias Ernst klärte den 14-Jährigen auf, dass eine Einstellung des Verfahrens gegen Arbeitsstunden nur erfolge, wenn sich der Jugendliche mit der Beschlagnahme des Handys einverstanden erkläre. Doch das empfand der Angeklagte wohl als doppelte Strafe und lehnte ab. Auch die Mutter des jungen Mannes weigerte sich zunächst, das erst drei Wochen alte Gerät herauszugeben. Erst als der Richter mit einem Urteil und damit einem Eintrag in das Bundeszentralregister drohte, lenkten beide ein.

Somit konnte Richter Ernst das Verfahren gegen 40 gemeinnützige Arbeitsstunden einstellen. „Die Strafe soll dir die Einsicht vermitteln, dass es falsch war. Es gibt einen Grund, warum das Minderjährigen verboten ist. Du musst lernen, mit dem Internet richtig umzugehen“, gab der Richter dem Schüler mit auf den Weg. (josa)

Quelle: Augsburger Allgemeine – Donaumoos – Porno auf Handy geladen

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