Grossbritannien, Parlamentsmehrheit für Ehe-Öffnung

Im Februar 2013 soll über die von der britischen Regierung, der Conservative Party, und ihrem Koalitionspartner, den Liberal Demokrat, geplante Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare abgestimmt werden. Entgegen der starken Proteste diverser Glaubensvertreter ist laut jüngster Umfrage unter den Abgeordneten des britischen Unterhauses, „House of Common“, eine Mehrheit für die Ehe-Öffnung. Die Umfrage wurde von der Initiative „Coalition for Equal Mariage“ durchgeführt. Dabei gaben 330 Parlamentsmitglieder an, die geplante Öffnung der Ehe zu unterstützen.

Polen diskutiert Anerkennung homosexueller Partnerschaften

Das polnische Parlament debattiert Ende Januar erneut über die Einführung eingetragener Partnerschaften für homosexuelle Paare. Die Grundlage bildet der Gesetzesentwurf der regierenden rechtsliberalen Partei „Bürgerplattform“ (PO). So plant die Gesetzesinitiative der Partei von Ministerpräsident Donald Tusk das Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht und das Auskunftsrecht über den Gesundheitszustand bei Krankenhausaufenthalten des Partners einzuräumen. Darüber hinaus soll sie Regelungen zum Unterhalt bei Trennungen beinhalten. Punkte wie steuerliche Vergünstigungen oder das Adoptionsrecht blieben vom Entwurf jedoch unberührt. […] Quelle:

Russland kämpft gegen «Homo-Propaganda»

MOSKAU – Kassieren Schwule bald 15 000 Franken Busse, wenn sie sich öffentlich küssen? Es ist alles nur zum Schutz der Jugendlichen, sagen der Kreml und die russisch-orthodoxe Kirche. Deshalb wollen sie landesweit eine Busse für «Schwulen-Propaganda» einführen – und diese kann bis zu 15’000 Franken betragen. Schwule und Lesben dürfen demnach keine «Werbung» mehr für Homosexualität machen. Denn so entstehe der Eindruck, als sei die Liebe zum gleichen Geschlecht etwas völlig Normales, erklärt die Regierung.

Diskriminierung – „Schwul“ ist für viele Schüler ein Schimpfwort

62 Prozent der Berliner Sechstklässler verwenden die Begriffe „Schwuchtel“ und „schwul“ als Schimpfwort. Das hat eine als repräsentativ bezeichnete Studie der Humboldt-Universität herausgefunden, die am Freitag vorgestellt wurde. Das Wort „Lesbe“ wird von immer noch 40 Prozent der Sechstklässler als Schimpfwort benutzt. Für die Studie zur Akzeptanz sexueller Vielfalt wurden 787 Schülerinnen und Schüler aus 20 Schulen befragt. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Schüler umso negativer über Homo- oder Bisexuelle denken, je

«Bauer sucht Frau» – Trauriger Abschied bei Denny und Timo

Bauer Denny und Timo müssen sich vorerst trennen Für Bauer Denny und Großstädter Timo ist die gemeinsame Hofwoche vorbei. Vor allem der gefühlvolle Timo leidet unter dem nahenden Abschied: „Ich bin traurig. Ich will nicht fahren, ich will hierbleiben.“ Denn in ihrer gemeinsamen Zeit hat der 21-Jährige den liebevollen Lausitzer lieb gewonnen: „Es ist für mich schwierig, jetzt nach Hause zu fahren und ihn nicht mehr in meiner Nähe zu haben.“ Doch es hilft alles

Amtsgericht Bremen | Generelles Hausverbot für GEZ-Mitarbeiter ist möglich

Eine Möglichkeit für alle Grundstücks- und Wohnungseigentümer, die sich von der Gebühreneinzugszentrale GEZ behelligt fühlen: Sie können per Brief an die GEZ ein generelles Hausverbot für alle deren Mitarbeiter aussprechen. Dann darf tatsächlich kein Gebührenfahnder mehr das Grundstück betreten. Das Amtsgericht Bremen urteilte über ein generelles Hausverbot für GEZ-Mitarbeiter (Az. 42 C 43/10).  „Die Richter meinten: Die GEZ ist schließlich keine Behörde mit hoheitlichen Rechten – und da sei es Sache des Grundstückseigentümers, selber zu

«Bauer sucht Frau» – Sorgte Denny für das Liebes-Chaos bei Philipp und Veit?

Es war das schönste Landliebesmärchen 2011: Veit (38) liebte Philipp (28), Philipp liebte Veit. Doch dann kam Denny (30)! Der aktuelle „Bauer sucht Frau“-Kandidat, soll der Grund für das Beziehungsaus der beiden sein. Wir erinnern uns: Im vergangenen Jahr flöteten Veit und Philipp vor laufender Kamera um die Wette, überschütteten sich gegenseitig mit Komplimenten und stellten schnell fest – wir gehören zusammen, vielleicht sogar für immer! Mit Sack und Pack zog Veit zu seinem Herzbuben

Vermisster Sauna-Mitarbeiter ist tot

Wie queer.de bereits gestern schon berichtet hat, ist der vermisste Sauna-Mitarbeiter tot. Der seit dem Neujahrstag vermisste Carsten S. ist Opfer eines Tötungsdeliktes geworden – die Polizei hat einen 43-jährigen Tatverdächtigen in Berlin-Mariendorf festgenommen, der offenbar beim Eintreffen der Beamten versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Der 37-jährige S., der auch als Bankangestellter arbeitete, hatte am 1. Januar seinen Thekendienst im schwulen Badehaus „Boiler“ beendet und wollte nach Angaben seines Lebensgefährten einen Mann für

Polen führt Lebenspartnerschaft ein

Noch vor ein paar Jahren machte Polen in Sachen Rechte für Homosexuelle ausschließlich negative Schlagzeilen und galt als eines der schwulenfeindlichsten Länder der EU. Die Wahlen kündigten bereits einen gesellschaftlichen Wandel an, der nun offenbar auch in der Gesetzgebung vollzogen wird, wie Medien berichten. Noch in diesem Monat soll ein Gesetz zur eingetragenen Partnerschaft eingebracht werden. Das kündigte Artur Dunin, ein Abgeordneter der rechtsliberalen Bürgerplattform in einer Tageszeitung an. Die neue Rechtsform soll sowohl heterosexuellen

Bareback-Verbot / Kondom-Pflicht in Vollerotik-Filmen

Wie Queer.de berichtet, hat der Stadtrat von Los Angeles am Dienstag mit elf gegen eine Stimme einer Kondom-Pflicht in Vollerotik-Filmen zugestimmt. Das Parlament muss innerhalb von zehn Tagen noch einmal der Gesetzesänderung zustimmen, dann kann es in Kraft treten. Das „Gesetz für Safer Sex in der Filmindustrie für Erwachsene“ verpflichtet alle Darsteller in Pornofilmen, Arbeitsplatzrichtlinien einzuhalten, „inklusive der Benutzung von Kondomen, die Mitarbeiter vor Blut und anderen potenziell infektiösen Stoffen schützen“. Das deutliche Ergebnis für

14-Jähriger lud Pornos auf sein Handy …

… und muss nun Sozialstunden leisten Den Fluch des Internets musste ein erst 14-Jähriger aus einer Gemeinde im Donaumoos erfahren. Der Jugendliche hatte einen Pornoclip aus dem Internet auf sein Handy heruntergeladen und in der Schule seinen Freunden gezeigt. Das Amtsgericht Neuburg bestrafte den Schüler gleich zwei Mal. „Ich wollte damit angeben“, gab der junge Bursche offenherzig vor dem Richter zu. Er hatte den Clip zu Hause aus dem Internet heruntergeladen und ihn in der