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Warum Sex mit dem Ex normal ist

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by on März 28, 2012 at 11:42

Herr Javorszky, wie normal ist die erotische Anziehungskraft zwischen Ex-Partnern?

Javorszky: Sehr normal. Es war schließlich mal eine enge Verbindung da, nur wurde sie von anderen Gefühlen überlagert. Man ändert sich zwar nach der Trennung hormonell, im Weltbild, nach Erfahrungen, durch Änderungen der Lebensumstände und Interessen. Dennoch ist die wiederkehrende erotische Komponente zu einem Menschen, mit dem man zusammen war, absolut normal. Jede vierte Frau hatte laut einer Studie, die ich neulich gelesen habe, schon Sex mit dem Ex.

Warum verschwindet mit dem Beziehungsende die gegenseitige sexuelle Anziehung nicht automatisch?

Javorszky: Das ist kulturabhängig. In Frankreich ist es akzeptiert, mit jemandem eine Vernunftehe zu führen und die emotionalen Beziehungen woanders stattfinden zu lassen. Es kann aber durchaus sein, dass Ehe oder Beziehung ein Zweckbündnis auf Zeit waren, deren belastende Geschäftsgrundlage mit der Trennung weggefallen ist, man aber als Person einander nach wie vor zugetan ist.

Wie können all die Konflikte, Macken und Ursachen für die Trennung vergessen werden, nur weil es wieder kribbelt?

Javorszky: Die Erklärung liegt in der ebenenweise Behandlung des Kommunikationspartners. Auf der einen Ebene liegen sie sich miteinander in den Haaren, auf anderen Ebenen können beide gut und professionell kooperieren. Wenn Sie mit Ihrem Ex ins Bett gehen, akzeptieren sie nicht gleich alle seine Fehler und nehmen Ihre Kritik, die zum Ende der Beziehung geführt hat, zurück. Die Macken bleiben, die Anziehung kommt zurück.

Ist Sex mit dem Ex im Normalfall wirklich so entspannt und praktisch, wie es klingt?

Javorszky: Im Idealfall kann das so sein. Wenn zwei Menschen sich verständnisvoll und kooperativ wieder annähern. Im Normalfall ist es aber ein Versuch, sich gegenseitig zu trösten, und das ist ein emotionales Minenfeld.

Kann die Nostalgienummer als Trostpflaster fürs angeknackste Ego taugen?

Javorszky: Ja. Der Gedanke «Es war nicht alles falsch, was zwischen uns gelaufen ist, sonst würden wir nicht wieder zusammenkommen» kann heilend wirken. Das klappt aber nur, wenn es beide brauchen, wenn beide traurig sind, dass es so gelaufen ist. Gemeinsam diesen Schicksalsschlag zu betrauern und zu akzeptieren, den man einander zugefügt hat, lässt nach dem Tod der Liebe besser weiterleben.

Hält der Ex-Sex vom neuen Glück ab oder kann er eine gesunde Übergangslösung sein?

Javorszky: Wenn das neue Glück ein wirkliches Glück ist, wird der Trostsex ganz automatisch ein Ende haben. Wenn die Trösterei fortbesteht, hat man einander noch etwas zu sagen und sollte über seine Gefühle nachdenken.

Kann Rache eine Rolle spielen?

Javorszky: Ein altes Sprichwort sagt, dass Sex aus Rache ein lausiges Vergnügen ist. Aggression und Erotik verbinden sich beim Normalfall allenfalls vorübergehend. Das wird schnell schal. Es ist einfach aus biochemischen Gründen kein Vergnügen, etwas aus anderen Gründen wiederholt zu machen als aus Spaß an der Sache. Alles andere ist Arbeit und befriedigt auf Dauer nicht.

Was sind die Voraussetzungen für schmerzfreien Sex mit dem Ex?

Javorszky: Viel Entspannung und wenig Leistungsdruck. Schließlich braucht man sich nun wirklich nichts mehr vorzumachen. Man kann gelassen sein und wirklich das sagen und zeigen, was man denkt. Das kann schon im Gespräch ungemein erleichternd sein und ob es dann nach einer solchen offenen Aussprache zu Sex kommt oder nicht, ist eher weniger wesentlich.

Wann sollte man unbedingt die Finger vom Ex lassen?

Javorszky: Wenn das Ganze seit längerer Zeit verlogen gelaufen ist. Wenn einer der beiden hoffnungslos unterlegen ist. Wenn man den inneren Stolz hat, dass man etwas Besseres auf dem Markt bekommt.

Ist Sex mit dem Ex mit Sex unter Freunden zu vergleichen?

Javorszky: Ja, da spielt oft ein ähnlicher Grundgedanke mit: Man kennt sich in- und auswendig, hat sich nichts vorzumachen und keine Verpflichtungen, man liebt sich bereits platonisch oder hat sich einmal geliebt und will das über den Körper ausdrücken. Wenn also nicht List, Betrug und Intrige erotisiert werden, kann das befriedigend sein.

Wann gelingt Sex ohne Liebe?

Javorszky: Selten. Tatsächlich öfter bei Männern als Frauen und als Folge des Mangels an emotionalen Objekten. Wenn es anders nicht geht, kann es gesünder sein, sich entsamen zu lassen als sich der Gefahr des Samenstaus auszusetzen. Frauen sollten ebenfalls aus hygienischen Gründen ihren Hormonhaushalt ordnen, weil sie sonst zu unbefriedigten Hysterikerinnen werden.

Wie verhalte ich mich am besten, wenn ich rückfällig geworden bin?

Javorszky: Beichten, beichten, beichten – und zwar sich selbst. Und dann erteilen Sie sich eine Absolution und sagen: Jetzt haben wir wieder etwas von der Religion gelernt. Es gibt einen Unterschied zwischen Engeln und den Menschen. Die Engel machen keine Fehler. Der Mensch kann irren und aus seinen Irrtümern lernen. Und dann machen Sie Ihrem Ex-Partner ehrlich klar, wie Sie wirklich zu ihm stehen.

Die Gewis-Studie wurde in der Zeitschrift Petra veröffentlicht.

Quelle: NewsReisen & Leben NewsPsychologie – Warum Sex mit dem Ex normal ist

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High Heels – Was macht Stöckelschuhe so sexy?

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by on Februar 19, 2012 at 12:20

Im Frühling und Sommer tippelt und stöckelt es wieder an allen Ecken. Röcke und Shorts lassen sich perfekt zu High Heels tragen. Aber liegt es nur an den knappen Outfits, die die Damenwelt gern zu hohen Schuhen kombiniert, dass Männer sich nach den klappernden Absätzen umdrehen? Oder haben Stilettos ihren ganz eigenen Reiz?

In der Modepsychologie gibt es zwei recht gegensätzliche Erklärungen dafür, was High Heels so sexy macht. Am weitesten verbreitet ist die Ansicht, dass spitze Absätze eine gewisse verruchte Autorität, Erhabenheit und Unabhängigkeit ausstrahlen. Der Traum vieler Männer sei es, von einer Frau in hochhackigen Schuhen dominiert zu werden. Klassische schwarze Lackpumps erinnern an Fantasien aus Sexfilmen mit der strengen Gouvernante, rote Modelle an selbstbewusste Femmes Fatales, die sich nehmen, was sie wollen.

Eine ganz andere Erklärung bietet die Unterwürfigkeitstheorie vieler Psychologen. Eine Frau auf wackeligen High Heels kann nicht so schnell weglaufen, ist hilflos, verknickt sich schnell die zarten Fesseln und ist dann leichte Beute. So zumindest sehe es in manch einer Männerphantasie aus. Hier greift statt der Lust, dominiert zu werden, der uralte Beschützerinstinkt. Man möchte das unsichere – wenn auch nur unsicher laufende – Frauchen an die Hand nehmen und galant durchs Leben führen.

Bauch rein, Brust raus

Die offensichtlichste und pragmatischste Erklärung für die Beliebtheit von High Heels – sowohl bei männlichen Betrachtern als auch bei den weiblichen Trägerinnen – ist aber ganz klar der ästhetische Faktor. Hohe Absätze verlängern optisch die Beine, pushen den Po, sorgen für eine aufrechte Haltung. Diese wiederum lässt die Schultern automatisch nach hinten nehmen, was den Busen betont und einen flachen Bauch garantiert. Besser lässt sich die weibliche Figur kaum in Szene setzen.

Eine Online-Umfrage des neuen Frauen-Lifestylemagazins Women’s Health bestätigt das. 94 Prozent der Männer geben hier an, dass sie Frauen in Stöckelschuhen sexy finden.

Aber was genau macht hochhackige Schuhe so anziehend für Männer? 74 Prozent finden, dass der Gang einer Frau durch Absätze erotischer wirkt. Für 73 Prozent sind Stöckelschuhe sexy, weil die Beine der Frau dadurch länger und ihre Proportionen schöner wirken. 72 Prozent finden, dass die weibliche Körperhaltung mit High Heels eine attraktivere ist, und 53 Prozent sehen die Rundungen einer Frau durch hohe Schuhe besonders betont.

Als Zicke abgestempelt?

Ganz kritiklos blicken die Männer aber nicht auf Stilettos und Co. 86 Prozent räumten in der Umfrage ein, dass Frauen, die in High Heels nicht laufen können, es besser lassen sollten. 53 Prozent zeigen Mitgefühl und sagen, dass Stöckelschuhe zwar super aussehen, aber die Frauen, die sie tragen, ihnen leidtun. Immerhin knapp 25 Prozent haben offenbar ganz schlechte Erfahrungen gemacht und erklären, dass sie Frauen in Stöckelschuhen eher «nervig und anstrengend» finden. Gesundheitsbewusst zeigen sich zumindest 19 Prozent der Befragten: Sie halten High Heels für «übertrieben, ungesund und unnatürlich».

Ganze 41 Prozent gehen aber davon aus, dass Frauen mit High Heels «wahrscheinlich besser im Bett» sind. Wie sie darauf kommen? Es könnte was dran sein: Die italienische Urologin Maria Angela Cerruto von der Uni Verona bewies 2008 in einer Studie: Wer hohe Absätze trägt, hat besseren Sex. Das Laufen auf hochhackigen Schuhen trainiert die Beckenbodenmuskulatur – und die ist fürs Liebesleben entscheidend. Durch einen trainierten Beckenboden erhöht sich das Lustempfinden beim Sex. Die Wahrscheinlichkeit, einen Orgasmus zu erleben, stieg bei den 70 Probandinnen um das Dreifache. Ideal sind laut Cerruto Schuhe, die den Fuß in einem Winkel von 15 Grad bringen. Das entspricht einer Absatzhöhe von fünf bis sieben Zentimetern.

Eine Untersuchung des kalifornischen Harvey Mudd Colleges ergab zudem: Stilettos verhelfen zu schöneren Beinen. Menschen auf Absätzen gebrauchen nämlich ihre Wadenmuskeln gleichmäßiger. Das sorgt dafür, dass die Unterschenkel schöner geformt und symmetrischer aussehen.

Schiefe Zehen, krummer Rücken

Für Füße und Rücken stellen High Heels trotzdem ein beträchtliches Gesundheitsrisiko dar. So ist enges, unpassendes Schuhwerk ein Auslöser des Hallux valgus, dem pathologischen Schiefstand der großen Zehe. Zudem belasten die hohen Hacken die Lendenwirbelsäule und verstärken das Hohlkreuz.

Und auch auf den Sex-Faktor sollte Frau sich trotz allem nicht vollkommen verlassen. Einer Studie der Northumbria University zufolge bemerken Männer nämlich an Gang und Körperhaltung nicht, ob eine Frau High Heels trägt oder nicht. Die Forscher ließen Frauen im Labor auf- und abschreiten, zeichneten die Bewegungen auf und erstellten mit einem Computer 3D-Modelle der Damen. Anschließend sahen sich die männlichen Versuchsteilnehmer die Animationen an. Sie konnten, ohne die Füße zu sehen, nicht erkennen, ob die Frauen flache Schuhe trugen oder stöckelten. Von wegen aristokratische Haltung, endlos wirkende Bein und knackiger Po. Die körperlichen Veränderungen fallen vielleicht doch gar nicht so stark ins Auge.

Quelle: NewsReisen & Leben NewsHigh Heels – Was macht Stöckelschuhe so sexy?

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Flirt-Tricks – «Sex nach sechs Stunden»

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by on Februar 16, 2012 at 11:10

Wie lange dauert es vom ersten Treffen bis zum ersten Sex? Sechs Tage, sechs Wochen? Weit gefehlt. Es sind gerade einmal sechs Stunden, wie Feldstudien zahlreicher Psychologen und Sozialwissenschaftler zeigen. Eine Verführung ist kein Marathon. Eher so etwas wie ein 800-Meter-Lauf. Denn Leidenschaft, Lust und Hingabe sind keine bewussten Entscheidungen, sondern unterliegen dem Instinkt. Und der entscheidet schnell.

Beobachtungen und wissenschaftliche Studien zeigen: Wenn es zu Sex zwischen Mann und Frau, die sich neu kennenlernen, kommt – dann geschieht das zu 80 Prozent beim ersten bis dritten Treffen. Gute Chancen gibt es auch noch beim vierten Date. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass es noch irgendwann zum Geschlechtsverkehr zwischen beiden Liebeskandidaten kommt, rapide. Und dann ist auch die entscheidende Sechs-Stunden-Frist abgelaufen. Rien ne va plus!

Warum so schnell?

Grund dafür ist, dass sich sexuelle Anziehung und das Gefühl von Verliebtheit bei einem Paar, das sich gerade kennenlernt, verhältnismäßig schnell einstellen – oder eben gar nicht. Manchmal reicht auch schon ein Blick oder eine Geste, und alles ist klar. Die übliche Sechs-Stunden-Frist des Warmwerdens schrumpft dann ganz schnell auf sechs Sekunden zusammen. Wenn man es also recht bedenkt: In sechs Stunden hat man reichlich Zeit, sich näherzukommen.

So setzt die Theorie «Sex nach sechs Stunden» also sogar eher den Zeitrahmen nach oben fest. Wenn es allerdings wesentlich länger dauert, wird wahrscheinlich gar nichts mehr daraus. Dann ist irgendetwas schiefgelaufen. Diese sechs Stunden müssen aber nicht am Stück abgesessen werden. Realistischer und lebensnaher ist eine Aufteilung in Liebeshäppchen: Ein erstes Date im Park, ein Abendessen, ein gemeinsames Kochen – und zack, es ist passiert.

Wie verführe ich sie in sechs Stunden?

Dabei gilt es nach Flirtexperte und Buchautor Armin Fischer lediglich folgende vier Regeln auf dem Weg zum erotischen Abenteuer zu beachten:

1. Nähern Sie sich der Frau Ihres Interesses beim ersten Kontakt harmlos. Smalltalk statt sexueller Anspielungen und eindeutiger Flirtabsichten ist die Devise. Bei einer Frau, die beim Bäcker neben Ihnen steht, kann ein Gespräch über Ihr Lieblingsbrot ein guter Anfang sein. In einer Bar, wo klar ist, dass Frauen und Männer sich suchen, machen Sie sich damit allerdings lächerlich.

2. Bringen Sie Ihr Flirtopfer dazu, etwas von sich zu erzählen. Bestätigen Sie sie dabei und bringen Sie sie zum Lachen. So erzeugen Sie Anziehung.

3. Stellen Sie eine emotionale Bindung her, indem Sie nun etwas Persönliches von sich preisgeben und Gefühle zeigen. So erkennt sie, dass Sie nicht nur unterhaltsam und schlagfertig, sondern auch tiefsinnig sind.

4. Jetzt ist es an der Zeit, ein weiteres Date klarzumachen oder, wenn alles perfekt läuft, einen Ortswechsel zu vollziehen, Wohlfühlatmosphäre und Vertrauen aufzubauen und dann gemeinsam zur Sexlocation aufzubrechen.

Wenn Sie alle Phasen beachtet haben, hat die Frau gar keine andere Wahl, als mit Ihnen zu schlafen. Vermasseln Sie es nicht, indem Sie aus Unsicherheit ruppig werden. Verwenden Sie einige Zeit aufs Küssen und schlafen Sie mit der Frau, als wäre es die Liebe ihres Lebens. Vielleicht ist sie es ja auch.

Armin Fischer ist Journalist und Autor. Er hat in seinem Buch Frauen – Eine Bedienungsanleitung, die selbst Männer verstehen bereits das Verhalten
des schönen Geschlechts entschlüsselt. Nun widmet er sich voll und ganz der
erfolgreichen Verführung.

Quelle: NewsReisen & Leben NewsFlirt-Tricks – «Sex nach sechs Stunden»

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Die kuriose Welt des Sex

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by on Februar 7, 2012 at 12:48

73 Prozent der deutschen Männer sind mit 70 Jahren noch potent. Sir Isaac Newton war mit 84 Jahren die älteste männliche Jungfrau. Sex zu dritt hatten bereits 12 Prozent der Deutschen. Und 24 Prozent der Männer sind scharf auf Sadomasosex, 500.000 sind sexsüchtig.

Das sind nur 5 von 1111 verblüffenden, unglaublichen und lustigen Daten und Fakten rund ums Thema Sex, die die beiden deutschen Journalisten Ingo Stein und Erwin Zangl zusammengetragen haben. Herausgekommen ist ein höchst unterhaltsames Sammelsurium an Informationen, mit denen Sie ab einer gewissen Stunde auf jeder Party punkten können.

Unglaubliches Sex-Wissen: 1111 unnütze Zahlen und Fakten aus der Welt der Erotik verschafft zum großen Teil unnütze, aber äußerst witzige Sexkenntnisse aus der Welt von Männern, Frauen und Tieren. So erfahren Menschen nicht nur viel über sich selbst, sondern auch, dass ein Walhoden 45 Kilogramm wiegt und es ein Giraffenpenis auf 1,20 Meter bringt.

Auch wenn Sex und Statistik auf den ersten Blick eine unerotische Kombination bilden, beweisen Stein und Zangl hier das Gegenteil. Sie regen zur Selbstreflexion an und bringen ihre Leser gleichzeitig zum Schmunzeln. Ernsthafte, makabere, weit hergeholte und einfach nur witzige Tatsachen über Größen, Umfänge, Zeiträume, Stückzahlen und Prozente wechseln sich in einem bunten Feuerwerk der sexy Informationshäppchen ab.

Mögen 90 Prozent des Buches nur zur Unterhaltung und Smalltalkanregung dienen und der Leser nur wenig wertvolles Allgemeinwissen verinnerlichen, so können gerade beim Thema Sex, Liebe und Erotik etwas Hintergrundwissen und einige Studien nicht schaden. Die bekommen sie ganz nebenbei auch geliefert – ohne sich belehrt zu fühlen.

Natürlich können Sie Sexfakten einfach ergooglen, aber das würde Sie um den Spaß bringen, Stein und Zangls augenzwinkernde Formulierungen und Kommentierungen zu genießen. Denn die sind die Brücke zwischen harten Fakten und heißem Sex. Ironie und Liebe zum sprachlichen Detail machen nämlich den Reiz an Unglaubliches Sexwissen aus.

Beste Zitat: «Drei Jahre auf Bewährung brummte ein Gericht 2007 einem Engländer auf, weil er in einem Hotelzimmer Sex mit einem Fahrrad hatte. Doch das war noch nicht alles: Er wurde zudem in die Kartei für Sexverbrecher aufgenommen. Das Fahrrad kam mit dem Schrecken davon.»

Autor Ingo Stein übersetzte jahrelang schwarzen Humor aus dem Englischen und hat selbst bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Erwin Zangl ist Journalist und war früher in der Chefredaktion von TV Movie tätig. Er ist ein langjähriger Jäger und Sammler, dessen Leidenschaft in der Erfindung der Kultseite 10 Dinge über… gipfelte. Zudem ist er Herausgeber zahlreicher Bücher über Prominente und ihre Sprüche.

Quelle: NewsReisen & Leben NewsBuchtipp – Die kuriose Welt des Sex
Tags: Alkohol | Alter | Antibabypille | Arten | Aufklärung | Baby

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Seitensprünge – Nur einer von fünf Männern ist treu

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by on Februar 6, 2012 at 12:32

Untersuchungen zum Thema Untreue sind kompliziert durchzuführen. Selbst repräsentative Studien sind vermutlich oft nicht aussagekräftig. Befragt man Männer und Frauen in einer Beziehung, neigen sie selbst bei anonymen Versuchsabläufen dazu, ihre Monogamie nicht in Frage stellen lassen zu wollen und sich selbst zu belügen. Seitensprünge in einer festen Beziehung gelten heute immer noch als als verwerflich und moralisch nicht vertretbar. Umso erstaunlicher, dass trotzdem schon in Studien mit Selbstauskunft mehr als die Hälfte der Interviewten zugibt, untreu zu sein.

Der Fremdgeher in Zahlen

Laut einer Befragung des Partnerschaftsinstituts Elite geben 79 Prozent der Männer an, ihre Frauen betrogen zu haben, obwohl sie diese liebten.

60 Prozent dieser Affären sind aufgeflogen.

24 Prozent der Männer beichteten sie selbst.

21 Prozent finden, es mache einen Unterschied, ob ein Mann fremdgeht oder eine Frau.

11 Prozent glauben, ein Seitensprung könne einer eingerosteten Beziehung frischen Wind geben.

10 Prozent würden, wenn sich die Gelegenheit böte, wieder fremdgehen.

9 Prozent haben sich nach einem Seitensprung getrennt.

5 Prozent haben ihn sehr bereut.

Frauen scheinen auch nicht monogamer:

57 Prozent waren nach eigener Aussage schon einmal untreu.

75 Prozent haben zumindest schon mit dem Gedanken gespielt.

32 Prozent verschwiegen ihrem Mann einen One-Night-Stand.

21 Prozent wollen fremdgehen, wenn es sich ergibt.

17 Prozent haben regelmäßig Sex außerhalb ihrer festen Beziehung.

Forscher der Göttinger Georg-August-Universität befragten zudem 2000 betrogene Männer und beantworten auch die Frage, wie lange ein Seitensprung dauert: Bei 23 Prozent der Befragten ging die Partnerin länger als ein Jahr fremd, bei 46 Prozent waren es ein bis zwölf Monate, bei 13 Prozent ein bis vier Wochen und bei 9 Prozent ein One-Night-Stand.

Erfahren haben es die Betrogenen in 46 Prozent durch eigene Nachforschungen, in 24 Prozent vom Partner selbst, in 19 Prozent durch Zufall und in 6 Prozent haben sie es von anderen gehört.

Wütend waren dann 70 Prozent auf die Partnerin und 68 Prozent auf den Mann, mit dem sie betrogen wurden. (Mehrfachnennungen waren möglich.)

Quelle: NachrichtenGesundheit NachrichtenSeitensprünge – Nur einer von fünf Männern ist treu

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Monogamie – Lieber Sex statt Treue

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by on Februar 6, 2012 at 11:24

Herr Lendt, Ihr Buch heißt Treue ist auch keine Lösung. Was ist so schlecht an der Monogamie?

Holger Lendt: Gar nichts. Sie ist eine wunderbare Lebensform. Das Buch wendet sich ja nicht gegen die Monogamie, auch wenn es über lange Strecken so aussieht. Sondern es wendet sich gegen das Dogma, das aus ihr gemacht wurde. Jedes Dogma schließt einen Teil von uns aus und das macht uns sehr unvollständig. Um es in Frage stellen zu können, müssen vor allem die Nachteile dargestellt werden. Das Liebesmodell der Monogamie scheitert regelmäßig sehr erfolgreich. Wenn man dem etablierten Paarberater Arnold Retzer glauben darf, sind 90 Prozent der Männer und 75 Prozent der Frauen nicht monogam. Das ist ein verdammt hoher Prozentsatz. Eigentlich brauchen wir für diese Menschen ein neues Lebensmodell, weg von der Monogamie und dem alten Begriff der Treue, der nicht viel bringt.

Es ist also ein Buch für das Fremdgehen?

Lendt: Nein, denn Fremdgehen ist keine schöne Sache und wenig liebevoll dem Partner gegenüber. Wir haben das Buch gegen das Fremdgehen und für die Liebe geschrieben. Aber wir stellen uns die Frage: Warum müssen wir treu sein? Wenn man von der Wortbedeutung ausgeht und den Begriff von den Schlacken des Alltags befreit, ist Treue von der Wortherkunft her das, was eine Beziehung stark und fest macht. Das finden wir wunderbar. Unserer Meinung nach macht jedoch die Monogamie die Beziehung viel brüchiger und spröder. Unser Monogamie-Ideal verteufelt alles, was sexuell und sinnlich ist.

Fremdgehen nein, aber auch nein zur Monogamie? Das klingt nach einer Zwickmühle.

Lendt: Wir brauchen Flexibilität und Stabilität in der Liebe. Es ist nicht gleichzusetzen mit Fremdgehen, wenn sich zwei hinsetzen und besprechen: Wie wollen wir lieben? Wenn wir wirklich einen Menschen lieben, können wir monogam oder polyamor, aber immer individuell und exklusiv lieben. Die polyamoren Menschen, die ich kenne, lieben mehrfach exklusiv. So komisch sich das anhört. Wenn ich mit A zusammen bin, denke ich nicht an B oder vergleiche mit C. Das ist ein schöner Treuebegriff für uns. Mein Partner darf auch andere wollen, solange er mich weiterhin liebt. Das ist ein Gebot: «Liebe mich!» und kein Verbot: «Liebe keine anderen!»

Das hört sich an, als wäre Eifersucht schon vorprogrammiert. Wie lernt man damit umzugehen?

Lendt: Wir dürfen Eifersucht nicht als etwas Gott Gegebenes und Unabwendbares hinnehmen. Eifersucht ist kein klassisches Gefühl wie Freude, Trauer oder Überraschung. Eifersucht ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Gefühle. Wenn ich den Eifersüchtigen frage, was er für den Dritten im Bunde empfindet, kann er sich wüste Folterszenarien vorstellen. Das ist Wut. Wenn jemand das Gefühl hat, mein Partner entgleitet mir, ist das Angst und Trauer. Ein Sammelsurium von grundlegenden Emotionen. Wenn ich dagegen angehen will, sollte ich Eifersucht als Lehrmeister nehmen. Was sagt mir meine Verlustangst? Warum mache ich mein Selbstwertgefühl und Wohlbefinden so stark von jemand anderem abhängig? Und wie reagiere ich darauf? Kann ich daran wachsen?

Sie sind Paarberater. Mit welchen konkreten Problemen kommen die Menschen zu Ihnen?

Lendt: Es geht neben anderem schon viel um das Thema Untreue. Der für mich traurigste Fall ist immer, wenn zwei Menschen kommen und beide auf einem heißen Stuhl sitzen, weil beide bereits fremdgegangen sind. Sie bitten dann um Einzelsitzungen. Dann sitzt man da und darf nicht darüber sprechen und logische Konsequenzen daraus ziehen. Wenn beide bereits die Regeln gebrochen haben, müssten eher die Voraussetzungen geändert werden, als es unter gleichen Voraussetzungen wieder zu versuchen. Monogamie ist wunderbar, aber sie müsste erweiterbar, flexibler sein. Die meisten wechseln lieber den Partner als ihr Modell von Partnerschaft!

Die wenigsten Menschen leben in offenen Beziehungen. Und Polyamorie wird auch durch die Darstellung in den Medien eher als Kuriosum wahrgenommen. Sind das am Ende die besseren Formen des Zusammenlebens?

Lendt: Ich wäre ein schlechter Berater, wenn ich ein Modell favorisieren würde. Ich favorisiere, dass Menschen Entscheidungsfreiheit haben und wissen, ich hab mehr als eine Option. Die anderen Liebesformen werden aber leider gar nicht als lebbare Optionen wahrgenommen. Ich nehme bei der Beratung jede Position ein und frage auch immer: Wie wäre es, wenn Sie sich jetzt trennen? Was wäre daran schlimm, was würden Sie verlieren? Die Leute sind nicht mehr romantisch, wenn sie zu mir kommen, sie sind im Verhandlungsmodus, in einer kaufmännischen Art zu denken. Das ist auch logisch, weil die Paare meist Viertel nach zwölf zu uns kommen und nicht fünf vor zwölf. Wir haben deshalb ein Buch geschrieben für morgens um neun, wenn ich aufstehen will und mich frage, was ist eigentlich Liebe und Partnerschaft? Manchmal ist der Partner nämlich tatsächlich offen für ein anderes Modell und andere Spielregeln.

In einer klassischen Beziehung erfordert es Mut, seinem Partner das auch mitzuteilen.

Lendt: Ja, wer auch nur andeutet, dass er nicht-monogame Wünsche hat, wird im üblichen Dogma schnell kriminalisiert, aber man muss weg von der Schuldfrage. Wirklich schuld an der Schuld ist vor allem die Moral selber, weil sie diese Dogmen der Monogamie entwirft. Ich führe die Paare zu dem Punkt, an dem sie sich fragen: Was wollen wir miteinander, wer können wir füreinander sein? Was ist Liebe, was will die von uns? Wie würde ich gern lieben? Das ist meist nicht wie im Film. Julia Roberts muss Richard Gere in Pretty Woman nicht nach 20 Jahren die Fußnägel aus der Badewanne duschen. Da sieht man keinen Alltag.

Sexuelle Treue spielt für Männer und Frauen unterschiedliche Rollen. Männern scheint es wichtiger zu sein.

Lendt: Das liegt schon in der Erziehung. Jungs werden auch von den aufgeklärtesten Eltern noch als starke Männer erzogen, die weniger Gefühle zeigen. Aber fragen Sie mal eine Prostituierte. Eine Mata Hari oder das Mädchen Rosemarie. Die ganzen Industriemagnaten, die im Bett plötzlich plaudern. Denn Männern löst es das Herz, wenn sie Sex haben. Sie werden emotional über den Weg der Sexualität, deswegen ist es für sie als Zugang zur Emotion so wichtig, deshalb sind sie verletzter, wenn die Frau sexuell fremdgeht.

Verändert sich die Gesellschaft denn hin zu einer freieren Liebe und Sie haben das Handbuch dafür geschrieben?

Lendt: Was wir jetzt haben, ist leider ein Trend zur Belanglosigkeit in der Liebe. Entweder gibt es die Traditionalisten, die auf Treue pochen – auch viele junge Leute. Die verstehen dann aber unter Treue serielle Monogamie. Wenn der Partner untreu wird oder ich drohe untreu zu werden, halte ich meine Weste sauber, indem ich mich trenne. Aber das ist ja nicht treu, also fest und stark. Das sind genauso Wegwerfbeziehungen, wie bei den anderen die eine Sexparty hier und eine da besuchen. Das geht in Richtung emotionaler Skorbut, da fehlt auf Dauer ein Vitamin, da fallen einem die Zähne aus, das hat keinen Biss. Mit dieser Unverbindlichkeit landen wir auch mit der Liebe in der Konsumgesellschaft. Wir benutzen uns nur. Bei diesem Trend wollen wir dazwischen gehen und halten die Idee der Verbindlichkeit bei gleichzeitiger Freiheit hoch. Ich glaube, für dieses Buch ist es schwer, uns zu lieben. Wir spucken mehr als einem in die Suppe, weil wir eine verantwortungsvolle Haltung zur Liebe propagieren, aber kein Modell für alle empfehlen – so was kann es nicht geben.

Brauchen wir dann eine gänzlich neue Auffassung von Liebe?

Lendt: Wir zeichnen ein anderes, romantischeres Bild von der Liebe, denn wenn sich immer wieder Menschen «fremdverlieben», kann die Liebe an sich ja nicht monogam-exklusiv sein und Romantik war im Kern das: Grenzen sprengen, über das Bekannte hinausgehen. Es ist durchaus möglich, dass ich zwei, drei Menschen liebe oder dass ich jemanden liebe, aber nicht begehre. Wenn wir uns unserer Sehnsucht stellen und dieser dann vorsichtig und einvernehmlich mit allen Beteiligten zusammen nachgehen, können wir mit unserer eigenen Art zu lieben wachsen. Dann ist die Liebe unsere Lehrmeisterin – das nennen wir Philophilia, die Liebe zur Liebe. Wir betrachten dann Beziehungsfragen vom Standpunkt der Liebe aus, nicht durch eine Brille normativer Moral. Dann werden oft sehr kreative Lösungen sichtbar, die unter dem Dogma der Monogamie nicht mal gedacht werden dürfen. Das Dogma ist das Problem. Deshalb: Gäbe es bei uns ein Dogma, mehr als einen Menschen lieben zu müssen, dann hätten wir wohl ein Buch über die wundervollen Möglichkeiten der Zweier-Partnerschaft geschrieben.Holger Lendt ist Diplom Psychologe und Blog-Autor bei ElitePartner.de.

Quelle: NachrichtenGesundheit NachrichtenMonogamie – Lieber Sex statt Treue

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