Chinesinnen leiden unter schwulen Männern

Millionen von Chinesinnen sind mit Männern verheiratet, die in Wirklichkeit schwul sind – so berichtet es german.china.org.cn. Fast alle dieser Frauen sind Opfer von physischer oder psychischer Gewalt. Trotzdem entscheidet sich weniger als ein Drittel von ihnen zur Scheidung.

Die meisten Chinesinnen, die unwissentlich einen homosexuellen Mann geheiratet haben, leiden unter Gewalt und sexueller Vernachlässigung. Zu diesem Schluss kommt eine revolutionäre Studie des Harbin Institute of Technology.

Die Untersuchung mit dem Titel „Soziale Anpassung der Frauen, die homosexuelle Männer geheiratet haben“ stützt sich auf die Aussagen von 173 Frauen. Die meisten von ihnen fanden erst nach der Hochzeit heraus, dass ihre Gatten in Tat und Wahrheit schwul sind.

„Die Untersuchung geht auf eine Idee des Erziehungsministeriums aus dem Jahr 2012 zurück“, erklärt Professor Tang Kuiyu, der für die Durchführung der Studie verantwortlich zeichnete. „Meines Wissens handelt es sich um die erste Untersuchung dieser Art auf dem chinesischen Festland.“

Über 90 Prozent der befragten Frauen gaben an, sowohl Opfer von körperlicher als auch psychischer Gewalt in ihrer Ehe geworden zu sein. Einige erlitten sogar schwere Verletzungen.
40,5 Prozent der Frauen hatten weniger als zehnmal Sex pro Jahr. Und 34,1 Prozent hatten entweder selten oder nie Geschlechtsverkehr mit ihren Ehemännern. Zur Scheidung entschlossen sich trotzdem nur 31,2 Prozent aller Frauen. […]

 

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