Coming-out und dann … ?!

tumblr_n7rqf15okq1tcnhoko1_500Beschimpft und gedemütigt, ignoriert und lächerlich gemacht, ausgeschlossen und verprügelt: Eine Studie zeigt auf, wie schwer ein Coming-out für junge Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle auch heute noch ist.

„Mama, Papa, ich bin homosexuell.“ Ein Satz, den auszusprechen vielen Jugendlichen immer noch schwerfällt. Die meisten befürchten, dass sich Eltern, Freunde und Schulkameraden dann von ihnen abwenden. Tatsächlich erlebt die Mehrheit der lesbischen, schwulen (englisch Gay), bisexuellen und Trans- (abgekürzt LGBT) Jugendlichen nach dem Coming-out abweisende oder sogar feindselige Reaktionen. Das geht aus einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) hervor, die vom Familienministerium gefördert wird. Die ersten Ergebnisse der zweijährigen Untersuchung mit dem Titel „Coming-out – und dann …?!“ zeigen, wie schwer der Weg zum Coming-out auch heute noch ist.

Das innere Coming-out, also der Prozess der Bewusstwerdung und die Auseinandersetzung mit der eigenen sexuellen Orientierung, dauert demnach häufig mehrere Jahre und wird oft als belastend erlebt. Für die meisten Befragten begann die Bewusstwerdung im Alter zwischen 13 und 16 Jahren. Knapp 16 Prozent gaben an: „Ich wusste es schon immer.“ Dieser Anteil liegt bei Trans-Jugendlichen deutlich größer. Knapp ein Drittel wussten in dieser Gruppe schon immer, dass ihre geschlechtliche Identität nicht dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entspricht. […]

© Textquelle: n-tv.de | Bildquelle: Steffen030.tumblr.com


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