CSD Berlin schliesst CDU von der Parade aus

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Bildquelle: Berliner CSD e.V
(via Brigitte Dummer, Burghard Mannhoefer, Oliver Elsner und Michael Kleemann)

„Der Berliner CSD e.V. hat als Organisator der jährlichen CSD Parade beschlossen, die CDU/CSU beim 35. CSD Berlin nicht zuzulassen. Dies ist eine Konsequenz der verfassungswidrigen Entscheidungendes letzten CDU-Parteitags, des CDU-Präsidiums und der zunehmend polemischen, diffamierendenund verhetzenden Äußerungen zahlreicher CDU-PolitikerInnen in den letzten Monaten. Beim Bundestreffen der CSD Organisationen Anfang April wurden die Haltung der Union verurteilt und Konsequenzen angekündigt. […]“

So fängt die Pressemitteilung des Berliner CSD e.V. an und wird in der Mitteilung ausführlich erläutert wieso die CDU nicht zugelassen wird.

Auch queer.de berichtet ausführlich zu diesem Thema: „Konfrontationskurs – Berliner CSD schließt CDU von Parade aus“

Im Wahljahr duldet der Hauptstadt-CSD bei der Parade nicht die Teilnahme der CDU, weil die Bundespartei alles tue, um die Gleichstellung zu verhindern.

Der Berliner CSD hat am Dienstag angekündigt, die CDU von der diesjährigen Parade auszuschließen. „Die CSD-Parade ist eine Demonstration gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte. Die CDU propagiert das genaue Gegenteil“, erklärte Robert Kastl, Geschäftsführer des Berliner CSDs. Die Entscheidung solle verhindern, dass der CSD „für unlautere Wahlwerbung missbraucht wird“.

Kastl betonte, dass dieses Verbot nur die Parade betrifft und sich nicht gegen die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) und die Unterstützer innerhalb der CDU richtet, insbesondere die sogenannten „wilden 13“, die sich vergangenes Jahr in einer gemeinsamen Erklärung für die steuerliche Gleichstellung ausgesprochen hatten (queer.de berichtete). Die CDU soll auch weiterhin zu Diskussionsveranstaltungen und im Rahmenprogramm des CSDs präsent sein. Man werde Vertreter der Partei zu weiteren Aktivitäten einladen, damit die inhaltlichen Positionen dargestellt werden und die Union sich auch der Kritik aus der schwul-lesbischer Community stellen kann, so Kastl. […]

Den ganzen Artikel ließt man bei queer.de zu Ende.
Quelle: Pressemitteilung Berliner CSD e.V. ; Beitrag Queer.de | Bildquelle: Berliner CSD e.V (via Brigitte Dummer, Burghard Mannhoefer, Oliver Elsner und Michael Kleemann)

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