Das Coming-Out von Thomas Hitzlsperger hat nichts verändert

TH_NB

[…] Homosexualität oder Homophobie sind im deutschen Fußball aber wohl immer noch das größte Tabu. Hitzlsperger konnte das nicht ändern. Vereine und Verbände reduzieren Diskriminierung oft auf Rassismus. Der wird seit Jahren bekämpft. Die Vereine fühlen sich überfrachtet von den diversen Initiativen. Verantwortung für Problemthemen wird nur spärlich übernommen. „Diverse Initiativen sind nur sinnvoll, wenn es auch unterfüttert ist“, erklärt Journalist und Buchautor Ronny Blaschke. Er schrieb in seinem Buch Versteckspieler über die Geschichte des schwulen Fußballers Marcus Urban, der vor über 20 Jahren wegen seiner Homosexualität und der damit verbundenen Angst auf eine Profikarriere verzichtete. Blaschke geht sogar noch weiter: „Solche Aktionen können sogar fahrlässig sein, weil es der Mehrheit suggeriert, dass ganz viel passieren würde, was meistens gar nicht der Fall ist.“ In Fußballdeutschland passiert noch zu wenig. […]

Quelle/Bildquelle + Weiterlesen: sports.vice.com

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