Drogenpartys im Darkroom • Gefährlicher Chemsex

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Um die Lust zu steigern und länger durchzuhalten, werden auf Partys immer öfter psychoaktive Drogen konsumiert. Chemsex nennt sich der Trend, vor dem Mediziner jetzt warnen. Denn es kommt dabei regelmäßig zum ungeschützten Geschlechtsverkehr mit mehreren Partnern.

Der Trend zum Chemsex stammt aus Großbritannien, breitet sich aber längst auch in anderen Ländern aus. Konsumiert werden dabei Stimulantien wie das Amphetamin Mephedron oder Crystal Meth: Beide Stoffe euphorisieren, steigern die Herzfrequenz, den Blutdruck und die sexuelle Erregbarkeit. Weitere beliebte Chemsex-Substanzen sind GHB (Gammahydroxybuttersäure) und seine Vorstufe GBL (Gamma-Butyrolacton), unter dem Namen k.o. – Tropfen sind sie auch als Vergewaltigungsdrogen bekannt.

Niedrig dosiert wirken sie enthemmend und leicht betäubend, größere Mengen können bis zur Bewusstlosigkeit oder Atemlähmung führen. Die ebenfalls gängige Bezeichnung Liquid-Ecstasy führt in die Irre, weil GHB und GBL deutlich anders als Ecstasy wirken. Alle Chemsex-Drogen werden bewusst eingenommen, um den Sex intensiver und enthemmter zu erleben, oder um den Analsex zu erleichtern. […]

Textquelle (Auszug zitiert): Deutsche Apotheker Zeitung | Bildquelle: pixaby.com


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