Erhöhtes Armutsrisiko von HIV-Infizierten?

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat auf das erhöhte Armutsrisiko von HIV-Infizierten hingewiesen. Aids sei keine Krankheit der Armut, aber Armut wirke sich bei Aids-Erkrankten besonders nachhaltig aus, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Uleer in Bonn. […]

so zu lesen unter domradio.de

Spiegel online schreibt: „Stiftung beklagt wachsende Not von Aids-Patienten

Die Deutsche Aids-Stiftung schlägt Alarm: Immer mehr Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, drohen in die Armut abzurutschen. Grund seien die neuen Sozialgesetze und knausrige Kommunen.

Berlin – Einmal im Jahr zieht die Deutsche Aids-Stiftung eine Bilanz ihrer Arbeit. Aus dem am Donnerstag vorgestellten aktuellen Bericht lässt sich erkennen, dass sich die wirtschaftliche Situation vieler Aids-Patienten in den zurückliegenden Jahren verschlechtert hat. „Aids ist eine Krankheit, die bei den Betroffenen oft zur Armut führt“, sagte Ulrich Heide, der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Aids-Stiftung im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. […]

Arme trifft Aids ganz besonders hart titelt die Ärzte Zeitung.de

Für sozial Schwache stellen HIV-Infektion und Aids-Erkrankung nach wie vor eine starke finanzielle Bedrohung dar. „Aids ist keine Krankheit der Armut, aber Armut wirkt sich bei der Aids-Erkrankung besonders nachhaltig aus“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aids-Stiftung Dr. Hans Christoph Uleer.

Im vergangenen Jahr stellten insgesamt 4269 Menschen einen Antrag auf Einzelhilfe bei der Stiftung. „Die Menschen, die um Hilfe nachsuchen, sind kein spiegelbildliches Abbild der Erkrankten und Infizierten, sondern es sind die sozial Schwachen“, sagt der Geschäftsführende Vorstand Dr. Ulrich Heide. Das zeige sich auch in dem überproportional hohen Anteil weiblicher Antragsteller: Mit 1407 kam ein Drittel der Anträge von Frauen. […]

Quellenangabe: Ärzte – Zeitung.de; domradio.de; Spiegel online

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