Forscher entwickeln neuartige Gen-Therapie gegen HIV

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»Bei einer HIV-Infektion dringen die AIDS-auslösenden Viren in Immunzellen ein. Forscher aus Hamburg wollen die Viren nun mit einer Gen-Schere daran hindern. Der Ansatz orientiert sich an der Heilung des „Berliner Patienten“ und war im Labor bereits erfolgreich.« Gesundheitsstadt-Berlin.de schreibt weiter:

Auf der Suche nach neuen Therapien gegen HIV haben Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen komplizierten, aber vielversprechenden Ansatz entwickelt. Mit einer Gen-Schere zerschneiden sie in menschlichen Immunzellen das Gen für einen bestimmten Rezeptor, den HI-Viren für die Infektion der Zellen benötigen. Durch diesen Eingriff werden AIDS-auslösenden am Eindringen in die Zellen gehindert. Salopp ausgedrückt heißt das: Die molekulare Schere schneidet an den Immunzellen einfach den Türgriff ab und die Zelle bleibt für die Viren verschlossen. In Laborversuchen klappte das Herausschneiden bei mehr als der Hälfte der Zellen, berichten die Forscher um UKE-Professor Boris Fehse in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift „Nucleic Acids Research“. […]

© Textquelle: Gesundheitsstadt-Berlin.de

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