HIV-Behandlung reduziert nicht das Übertragungsrisiko

Dies ist die Überschrift aus der Welt Online, ich musste ja bisschen staunen und als ich den Artikel dazu gelesen habe, fand ich auch den Grund wieso man so dachte. Aber mal ehrlich liebe Forscher das sollte doch wohl bekannt sein, das man sich immer anstecken kann und das es doch immer übertragen wird. tztztztz …

Hier dann noch fix den besagten Artikel aus der Welt online:

Nach mindestens sechs Monaten ununterbrochener Therapie mit Anti-Viren-Medikamenten bestehe bei ungeschütztem Verkehr keine Gefahr der Ansteckung mit dem HI-Virus: So hatten vergangene Woche Schweizer Aids-Forscher unter Berufung auf vier Studien verkündet. Doch nun warnt Peter Walger vom Berufsverband Deutscher Internisten: HIV-infizierte Patienten können den Aids-Erreger auch dann übertragen, wenn sie erfolgreich gegen die Erkrankung behandelt werden. Als erfolgreich gelte eine Therapie, wenn die Zahl der Viren im Blut sehr gering ist und der Patient nicht mit dem Ausbruch der Aids-Krankheit rechnen muss. Aber es könnten „höhere Werte in anderen Körperflüssigkeiten auftreten“. Denn dort könnten Medikamente in geringerer Dosis vorliegen als im Blut. Entsprechend höher könne etwa in Sperma oder Vaginalflüssigkeit oder auf den Schleimhäuten die Viruskonzentration sein. Erst kürzlich hatten Forscher festgestellt, dass sich im Sperma Bruchstücke eines Eiweißes befinden, die die HI-Viren darin unterstützen, andere Zellen zu infizieren.

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