HIV-positiver Soldat verurteilt: Nach Liebesnacht ins Gefängnis

paragraph-1005411_640Queer.de schreibt in seinem Artikel, das in Bayern ein HIV-positiver Stabsunteroffizier eine Haftstrafe absitzen muss, weil er ungeschützten Sex mit einem Kameraden hatte, der nach dem One-Night-Stand ebenfalls positiv getestet wurde.

In Bayern muss ein HIV-positiver Stabsunteroffizier eine Haftstrafe absitzen, weil er ungeschützten Sex mit einem Kameraden hatte, der nach dem One-Night-Stand ebenfalls positiv getestet wurde.

Ein 27-jähriger Bundeswehrsoldat aus Stendal (Sachsen-Anhalt) hat am Donnerstag vor dem Landgericht München seine Berufung gegen ein Urteil eines Amtsgerichtes vom Januar zurückgezogen, nach dem der HIV-Positive für ungeschützten Sex zwei Jahre und drei Monate lang ins Gefängnis muss. Der Stabsunteroffizier muss damit die Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung antreten, berichtet der Münchener „Merkur“.

Das Amtsgericht hatte es als erwiesen angesehen, dass der Soldat von seiner HIV-Infektion wusste, aber beim Sex nicht auf die Nutzung eines Kondoms bestanden habe. Das sei „unverantwortlich“ gewesen, entschied das Gericht.

Der Vorfall ereignete sich im Herbst 2009 in einer Kaserne im oberbayerischen Feldafing. Der 27-jährige Stabsunteroffizier traf dort bei einem Lehrgang einen 28-jährigen Feldwebel, den er zuvor über eine Datingplattform kennengelernt hatte. Mit Kameraden tranken sie in der Kaserne zunächst Alkohol. Als die beiden später alleine in ihrer Stube zurückblieben, hatten sie einvernehmlich unsafen Sex. Monate später erfuhr der 28-Jährige, dass er HIV-positiv ist. Er leide deshalb an körperlichen Beschwerden und habe außerdem viele Freunde verloren, gab er vor Gericht an. […]

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Quelle: Queer.de | Bildquelle: pixabay.com

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