Homo-Ehe spaltet Koalition

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Wie die Welt (Welt.de) berichtet, sollte eigentlich die Debatte über die Homo-Ehe ja gar nicht mehr geben. Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel hatte ihre Partei bereits vor über einer Woche in der Präsidiumssitzung zur Räson gebracht und erklärt, dass es vor der Sommerpause keine Entscheidungen mehr geben werde. Fraktionschef Volker Kauder legte am Donnerstagmorgen noch einmal mit deutlichen Worten nach. Die Union warte jetzt zunächst auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur steuerlichen Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der Ehe. „Wir haben nichts gegen Homosexuelle“, sagte Kauder „Spiegel Online“. Da das Urteil aus Karlsruhe voraussichtlich erst im Juni verkündet werde, dürfte es allein aus Zeitgründen in diesem Jahr keine gesetzliche Regelung mehr geben.

Doch fast zeitgleich meldete sich auch FDP-Politiker Michael Kauch in der ARD zur Wort und mahnte die Union an, die Entscheidung zur Gleichstellung der Homo-Ehe nicht nach Karlsruhe zu verlagern, sondern in Berlin zu einer Entscheidung zu kommen. Auch innerhalb der Union rumorte es in der Frage der Homo-Ehe gewaltig. Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl hatte über den Kurznachrichtendienst Twitter verkündet: „Ich werde für die steuerliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften stimmen.“ Ein informeller Zusammenschluss von Unionsabgeordneten, die „Wilde 13“, hatte sogar schon damit gedroht, mit der Opposition für die Homo-Ehe zu stimmen. […]

Den ganzen Artikel zu dieser Debatte um die Homo-Ehe kannst du bei WELT.de weiterlesen.
Quelle: WELT.de | Bildquelle: Flaggenbilder.de

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