Homosexualität gestern und heute

tumblr_nhv3gxi3AG1tzeszxo1_500Als sich Klaus Wowereit 2001 auf dem SPD-Parteitag mit den Worten „Ich bin schwul und das ist auch gut so“ öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte, war das noch eine kleine Revolution. Mittlerweile haben es ihm andere Politiker und Prominente nachgetan und auch im Alltag nimmt die Akzeptanz von Schwulen und Lesben zu. Dennoch beweist der andauernde Streit um die Homo-Ehe, dass es offensichtlich immer noch Vorbehalte gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe gibt. […]

[…] Wo begann eigentlich die Geschichte der Homosexualität? Wo taucht der Begriff Homosexualität zum ersten Mal auf? In Deutschland! Das stellt der amerikanische Historiker Robert Beachy fest. In seinem Buch „Das andere Berlin. Die Erfindung der Homosexualität. Eine deutsche Geschichte 1867-1933″ schreibt er über Pioniere der deutschen Sexualforschung, wie zum Beispiel Magnus Hirschfeld, die die Auseinandersetzung mit dem Thema gleichgeschlechtliche Liebe förderten. Joachim Hildebrandt hat Robert Beachy getroffen und stellt das Buch vor. […]

Bei mdr.de kannst du u.a. auch noch lesen „Wie Homosexualität im Osten aus der Nische kam“, „Homosexualitäten im historischen Wandel“ und man stellt die Frage „Was ist ein Coming Out?“

Auch in der DDR erlebten die meisten Homosexuellen Angst und Schuldgefühle. Seit 1968 war Homosexualität in der DDR straffrei, doch sie blieb ein Tabu. Viele Homosexuelle gerieten in den dramatischen Konflikt zwischen Heimatliebe und Protest gegen den sie ignorierenden Staat. Manche wollten einfach nur „ganz normal leben“, manche wehrten sich gegen ihre Ausgrenzung, andere kämpften für Freiräume und Emanzipation. – Dass ist zu lesen im Beitrag hier im Blog unter „Lesben und Schwule in der DDR“.

© Textquelle: mdr.de | Bildquelle: Steffen030.tumblr.com

 

Use Facebook to Comment on this Post

Hier ist Platz fuer deine ehrliche Meinung.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.