Schwul-lesbischer Journalismus in Deutschland

»4,5 Millionen Schwule und Lesben in Deutschland sind ein bedeutende Zielgruppe für Werbetreibende und Medien. Zahlreiche regionale und überregionale Zeitschriften mit einer Druckauflage von insgesamt rund 600 000 Exemplaren haben dieses Marktsegment für sich erobert. Doch sowohl die vier Großverlage als auch die Journalismus-Forschung haben sich bislang nicht auf dieses Feld vorgewagt. In dieser ausführlichen Pionierstudie wird das Mediensegment zum ersten Mal theoriegeleitet analysiert. Ausgehend von einem historischen Überblick von Aufstieg homosexueller Lebenskultur in der Weimarer Republik, dem Schrecken des Dritten Reiches, der sexuellen Befreiung und medialen Liberalisierung legt Adalbert Siniawski den Schwerpunkt auf die Frage, wie und unter welchen Einflüssen schwul-lesbischer Journalismus heute Wirklichkeiten konstruiert. Umfangreiche Daten aus einer repräsentativen Befragung liefern ein anschauliches Bild der Struktur des schwul-lesbischen Journalismus in Deutschland, den Persönlichkeiten und Einstellungen der Journalisten, ihren Tätigkeiten und ihrer Arbeits-zufriedenheit. Der Autor beschreibt das Rollenselbstverständnis der Journalisten, ihre Informationsquellen sowie die medieninternen und -externen Einflüsse auf die Berichterstattung.«


book-1019740_640Taschenbuch: 269 Seiten ca. 24,90 EuroVerlag: Tectum; Auflage: 1 (1. April 2009) | Sprache: Deutsch | ISBN-13: 978-3828899315 | Textquelle (zitiert) & Bildquelle (eingefügter Screenshot): Amazon.de

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