Virtuelle Welt » Wie will man die Jungs nur verstehen #10

Ich weiß, man muss dieses nicht fragen, weil man sie eben nicht verstehen kann. Nun hatte ich aber mal wieder paar Tage Zeit um zu versuchen sie zu verstehen und es klappt mal wieder nicht. Man nehme sich eben die Zeit, nutze sein Profil bei GayRomeo und staune Bauklötzer wie das Verhalten der Jungs auf dieser Kontaktbörse ist. Man staune wieder über die Angaben im Profil, ja mittlerweile habe ich ja verstanden dass nicht alle

Monster des Alltags #9 » Die Umstände

um-stän-de, die [* lat. causae auxiliares] bieten ihre Hilfe an. Diese beflissenen kleinen Dienstleistungsmonster übernehmen bereitwillig die Verantwortung für jeden Ausrutscher und geben ein wasserdichtes Alibi. Und sie verlangen nicht mal was dafür: So ist man gerne ein Opfer der Umstände. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Virtuelle Welt » Wie will man die Jungs nur verstehen #9

Wieder mal Zeit was aus der Rubrik „Virtuelle Welt“ zu senden – Diese Virtuelle Welt ist schon ne Wucht, da kann ich mir nen Hamster im Laufrad angucken was mehr Spaß macht. Mein „Lieblingsportal“ GayRomeo rutscht ja nun auch immer weiter nach hinten in der Rankliste meiner Kontaktfreudigkeit. Gestern habe ich dann doch wieder den Höhepunkt (Nein, nicht meinen) bei GayRomeo erlebt. Man hat ja auch Freunde, Bekannte und Fickfreundschaften. So zumindest staffele ich es

Monster des Alltags #8 » Die Unpünktlichkeit

un-pünkt-lich-keit, die [* lat. mora spectata] prüft ständig die Beliebtheit ihres Opfers, indem sie ausgeklügelte Verspätungen inszeniert – und die damit verbundenen großen Auftritte. Dass der Beifall dafür nicht immer von Herzen kommt, entgeht ihr leider völlig. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Erhöhtes Armutsrisiko von HIV-Infizierten?

Die Deutsche AIDS-Stiftung hat auf das erhöhte Armutsrisiko von HIV-Infizierten hingewiesen. Aids sei keine Krankheit der Armut, aber Armut wirke sich bei Aids-Erkrankten besonders nachhaltig aus, sagte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Uleer in Bonn. […] so zu lesen unter domradio.de Spiegel online schreibt: „Stiftung beklagt wachsende Not von Aids-Patienten“ Die Deutsche Aids-Stiftung schlägt Alarm: Immer mehr Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, drohen in die Armut abzurutschen. Grund seien die neuen Sozialgesetze und knausrige

Monster des Alltags #7 » Die innere Leere

in-ne-re lee-re, die [* lat. vacuum animi] starrt ihrem Opfer hypnotisch in die Augen und vermittelt ihm das Gefühl, sie sei unglaublich wichtig, tiefsinnig und geheimnisvoll. Dabei ist sie total hohl. Auf diese Weise sorgt sie dafür, dass es auch beim Opfer drinnen schön leer bleibt. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Monster des Alltags #6 » Das Wehwehchen

weh-weh-chen, das [* lat. morbus sanctus minor] ist Novize uin der frommen Glaubensgemeinschaft der Hypochondrie. Da ihm aber für die wahre Krankheit die spirituelle Größe fehlt, muss es sich mit banalen Dingen wie eingewachsenen Zehnägeln oder entzündeten Pickeln begnügen. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Monster des Alltags #5 » Das Chaos

cha-os, das [* lat. confusio ambitiosa] ist trotz seines Namens ein sehr ordentliches und kontrolliertes Monster. Mit seinem scheinbar unberechenbaren Gehabe versucht es nur, sich interessant zu machen. Doch natürlich sind * liebenswerte Chaoten * niemals liebenswert! Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Monster des Alltags #4 » Der Suff

suff, der [* lat. ebriositas magica] ist ein Meister der Illusion: Er bringt sein Opfer dazu, sich für den witzigsten und unwiderstehlichsten Menschen der Welt zu halten. Leider versaut der Suff die Show am Ende meist – doch wer erinnert sich später schon daran? Sein größter Trick ist der Filmriss. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.

Daniel hat seine Mutter zum Essen in seine Zweier-WG eingeladen.

Daniel hat seine Mutter zum Essen in seine Zweier-WG eingeladen. Während des Essens stellte seine Mutter fest, wie schön sein Mitbewohner Julian eigentlich ist. Schon seit längerem spielte sie mit dem Gedanken, dass die beiden eine Beziehung haben könnten, und das machte sie unsicher. Während des Abends, als sie die beiden beobachtete, begann sie sich zu fragen, ob da wirklich mehr vorhanden war zwischen Daniel und seinem Mitbewohner, als das normale Auge zu sehen bekam.

Monster des Alltags #3 » Der Stress

STRESS TM, der [* lat. labor laboriosissimus] ist bei seinen Opfern sehr beliebt, denn er gibt ihnen das Gefühl, erfolgreich und wichtig zu sein. Indem sie damit prahlen, machen sie kostenlose Werbung für ihr Monster. Der STRESS TM ist ein Marketing-Genie. Monster des Alltags sind mit freundlicher Genehmigung des Autors Christian Moser & dem Carlsen Verlag in diesem Weblog veröffentlicht.