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Facebook-Chronik spaltet die User

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by on Februar 5, 2012 at 18:37

Mit der Ankündigung, dass die Facebook-Chronik für alle Mitglieder zur Pflicht werde, verschreckte das soziale Netzwerk vor wenigen Tagen Datenschützer und Nutzer zugleich. Absolute Transparenz und Kontrollverlust über die eigenen Daten – die Innovation von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schürte vor allem Unsicherheit und Skepsis.

Während die PR-Abteilung damit beschäftigt ist, die Gemüter zu besänftigen und zu betonen, dass dass das neue Layout sogar für mehr Sicherheit sorge und Inhalte weiterhin verborgen oder gelöscht werden könnten, spricht eine Nutzer-Umfrage eine ganz eigene Sprache. Der amerikanische Sicherheitssoftware-Entwickler Sophos befragte rund 4000 Facebooker zu den Neuerungen auf der Plattform.

Die überwältigende Mehrheit von 80 Prozent spricht sich darin gegen die Chronik aus. Genauer zeigen sich 51 Prozent besorgt über die Entwicklung, weitere 32 Prozent fragen sich, warum sie überhaupt noch bei Facebook sind. Zum Vergleich: Nur 16 Prozent mögen die Chronik oder sind bereit, sich damit zu arrangieren. Natürlich sind diese Zahlen bei einer Gesamtnutzerschaft von 800 Millionen nicht repräsentativ, ignorieren sollte man sie aber auch nicht.

Automatischer Datentransfer

Die Krux an der Facebook-Chronik ist: Nutzer werden nicht nur dazu animiert, neue Daten in ihr Profil einzuspeisen – auch solche, die sich mit der Zeit vor ihrem Netzwerkbeitritt befassen. Zahlreiche Applikationen (Musikplayer, Fotobearbeitung und Ähnliches) füttern Facebook automatisch mit neuen Informationen über die letzten Aktivitäten der Nutzer und machen diese sichtbar, oft ohne zu erfragen, ob das überhaupt erwünscht ist.

Die news.de-Leser teilen sich in zwei Lager, was die Änderungen im sozialen Netzwerk angeht. Chefe etwa glaubt, durch die Timeline werde Facebook nur noch besser. «Dank Facebook und Co. wurde ich schon vor einigen schrägen Bewerbern gewarnt … Wo die jetzt arbeiten, weiß ich nicht. Jedenfalls nicht in unserer Firma …», schreibt er. Yammi5 hingegen findet deutlich kritischere Worte: «Die sollen sich ihre Timeline irgendwo hinschieben.»

Und Rolf kommentiert auf der news.de-Facebook-Seite: «Bin sofort weg, wenn Chronik Zwang wird.» Entsprechende Protestgruppen wie «Die Timeline kommt … Ich gehe!» oder «FB Timeline Sucks» gibt es bereits. Letztere hat mehr als 15.000 Anhänger. Einen genauen Starttermin für die Umstellung in Deutschland gibt es nicht. Wenn es so weit ist, dürfte so mancher Nutzer allerdings erstaunt sein, wie viel er von sich schon preisgegeben hat.

Quelle:
NachrichtenMedien NachrichtenSoziales Netzwerk – Facebook-Chronik spaltet die User

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Facebook ist so wertvoll wie VW

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by on Februar 5, 2012 at 18:34

Wann geht Facebook an die Börse?

Am heutigen Mittwoch will Facebook den Börsenprospekt veröffentlichen, der die potenziellen Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut macht. Von der Vorlage des Börsenprospekts bis zum eigentlichen Gang an die Börse kann es aber noch Monate dauern. In dieser Zeit wirbt die Facebook-Führung um Gründer Mark Zuckerberg bei Investoren für ihr Unternehmen. Hilfe erhält Zuckerberg dabei von der US-Investmentbank Morgan Stanley; laut US-Medienberichten steht das Wall-Street-Haus endgültig als federführende Bank fest.

Warum geht Facebook an die Börse?

Grundsätzlich will Facebook Geld verdienen. Der Wert des Unternehmens wird schon seit Längerem sehr hoch eingeschätzt, ein Börsengang spült eine Menge Bares in die Kasse. Davon können neue Investitionen getätigt werden – für einen weiteren Wachstumskurs unabdingbar.

Außerdem werden Facebook-Gründer wie Marc Zuckerberg und langjährige Unterstützer durch den Börsengang reich, schließlich verkaufen sie Firmenanteile. Zudem bedeutet ein Börsengang natürlich auch einiges an Prestige – Facebook wird auf einen Schlag die neue Nummer eins der börsennotierten Internet-Unternehmen.

Für Google dürfte das ein schwerer Schlag sein. Bisher galt der Suchmaschinenriese als das wertvollste, bekannteste und erfolgreichste Unternehmen des Internetzeitalters. Ein so gigantischer Börsengang, wie ihn Facebook nun anstrebt, dürfte nicht nur am Selbstverständnis von Google rütteln, sondern sendet auch ein klares Signal an Nutzer und Werbekunden.

Wie viel nimmt Facebook durch den Börsengang ein?

Bisher galt der Börsengang von Google als der einträglichste, doch im Vergleich zu Facebook ist er nahezu lächerlich: Facebook peilt einen Ersterlös von fünf Milliarden Dollar an, Google konnte beim Börsengang 2004 nur vergleichsweise geringe 1,7 Milliarden Dollar erlösen. Microsoft generierte beim Börsengang die aus heutiger Sicht lächerliche Summe von 61 Millionen Dollar – allerdings im Jahr 1986, lange vor dem Internet.

Aber auch andere Internet-Unternehmen will Facebook in die Schranken weisen: Börsen-Newcomer wie Zynga, Groupon oder LinkedIn erlösten bei ihren Kapitalgängen allesamt weniger als 1 Milliarde Dollar.

Wie viel ist Facebook wert?

Der Gesamtwert des Unternehmens ist schon jetzt deutlich höher als die angestrebten Erlöse beim Börsengang: US-Medien gehen davon aus, dass Facebook beim Börsengang mit 75 bis 100 Milliarden Dollar bewertet wird (57 bis 76 Milliarden Euro). Damit würde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her in einer Liga mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens spielen.

Bei Google lag die Gesamtbewertung beim Börsengang 2004 zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute sind daraus 189 Milliarden Dollar geworden. Facebook-Gründer Marc Zuckerberg hofft auf einen ähnlichen Werdegang. Durch den Handel dürften auch die Aktien – zumindest in den ersten Wochen – ansteigen und einen hohen Gewinn für Anleger und Facebook selbst bedeuten.

Wieso ist Facebook so wertvoll?

Facebook macht seinen Umsatz mit Werbung. Das Clou am «Modell Facebook»: Dadurch, dass Nutzer private Daten freiwillig in ihrem Facebook-Profil speichern, kann das Unternehmen die Werbung möglichst zielgruppenorientiert schalten. Jeder Nutzer bekommt also genau die Produkte angeboten, die ihn laut seinen bei Facebook geposteten Informationen interessieren.

So kann ein Unternehmen genau in seiner Zielgruppe werben. Facebook kann dafür mehr Geld vom Werbekunden verlangen. Deswegen sind die Informationen, die Nutzer über sich veröffentlichen, für Facebook ein sehr großer Schatz. Tag und Nacht werden Interessen, Fotos, Arbeitgeber und Vernetzungen mit anderen Personen ausgewertet, damit Facebook ein möglichst genaues Bild von seinen Usern bekommt.

Wie kann man Aktien kaufen?

Am besten man wartet auf den Börsengang und erwirbt die Aktien im ganz normalen Handel an der Börse. Für ganz Ungeduldige gibt es jedoch schon jetzt Möglichkeiten, sich am Unternehmen Facebook zu beteiligen. Die Investmentbank Goldman Sachs kaufte sich bereits beim sozialen Netzwerk ein. Anleger können nun von der Bank Anteile erwerben und so auf hohe Erlöse beim Börsengang wetten.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Firmenwerte von Ex-Mitarbeitern oder ehemaligen Investoren zu kaufen. Handelsplattformen wie Sharespost oder Second Market bringen private Käufer und Verkäufer zusammen – bei Sharespost werden Facebook-Aktien aktuell mit einem Wert von 89 US-Dollar bewertet. Pro Aktie, versteht sich. Es ist also nicht billig, sich mit Facebook-Anteilen einzudecken. Das ist wenig überraschend, schließlich ist die Nachfrage momentan sehr hoch, das Angebot aber sehr gering: Alle schon vor dem Börsengang verfügbaren Facebook-Aktien stammen aus dem Privatbesitz ehemaliger Investoren oder Privatanleger.

Trotzdem sollen schon Aktien im Wert von mehreren Hundert Millionen Dollar über Second Market gehandelt worden sein – ein Zeichen, wie hoch das soziale Netzwerk momentan bei Investoren im Kurs steht. Dabei lässt die amerikanische Wertpapieraufsicht nur Investoren mit einem Vermögen von mindestens 1 Million Dollar oder einem Einkommen von jährlich 200.000 Dollar zu. Damit fällt ein direktes Investment bei Facebook vor dem Börsengang für die meisten wohl aus.

Eine andere Möglichkeit ist es, in börsennotierte Unternehmen zu investieren, die Facebook-Anteile besitzen. 2007 kaufte zum Beispiel Microsoft 1,6 Prozent des sozialen Netzwerks. Sollten die Facebook-Aktien beim Börsenstart absolut durch die Decke gehen, könnte auch der Aktienkurs von Microsoft steigen – für Besitzer von Microsoft-Anteilen winkt eine Rendite.

Quelle:
NachrichtenWirtschaft NachrichtenBörsengang – Facebook ist so wertvoll wie VW

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UseNeXT

Politiker auf Twitter «Besser als Sex»

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by on Januar 31, 2012 at 12:31

In die Öffentlichkeit trauen sich Politiker in der Regel nur dann, wenn sie an Wahlkampfständen oder in beliebten TV-Sendungen um Wählerstimmen kämpfen. Dass es sich dabei meist nur um kurzfristige Mittel zum Zweck handelt, verärgert die Bürger. Es überrascht nicht, dass die Deutschen über ihre Politiker meckern und häufig kritisieren, dass es kaum Möglichkeiten gibt, in einen echten Dialog mit ihnen zu treten.

Doch der Boom der sozialen Netzwerke zwingt auch die etablierten Parteien, sich mit den Möglichkeiten des Internets auseinanderzusetzen. Und siehe da: Plötzlich ist er gewünscht, der Kontakt zum Volk. Hinzu kommt der Erfolg der Piratenpartei, einer Generation von jungen Menschen, die es verstanden hat, das Kommunikationspotential des Internets für sich zu nutzen. Wer da weder altbacken wirken noch den Anschluss verpassen will, muss bereit sein, neue Wege zu gehen.

Einer davon heißt Twitter und ermöglicht es den Abgeordneten und Ministern politisches Tagesgeschehen zu kommentieren. Jeder Bürger, der selbst auf Twitter aktiv ist, kann die Politiker anschreiben. Nicht selten entsteht dabei auch ein kurzer Dialog. Am spannendsten wird es, wenn sich Politiker untereinander einen kleinen Schlagabtausch auf Twitter liefern.

Ein bisschen wie Fluch der Karibik

So hat der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, dieser Tage die politische Situation im Saarland kritisch kommentiert: «Gabriel schließt Rot-Grün-Rot aus und hält die Tür zur Großen Koalition sperrangelweit auf. Kämpfen für Rot-Grün geht anders!» Die Antwort der politischen Gegner ließ nicht lange auf sich warten. Diese kam vom stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil: «Im Saarland solltet Ihr gemerkt haben, dass Jamaika für Euch und das Land der Fluch der Karibik ist.» Becks Konter: «Für SPD war die Große Koalition im Bund nicht gerade ein Jungbrunnen, aber Ihr sammelt Große Koalitionen wie andere Muscheln.»

Auseinandersetzungen wie diese sind keine Seltenheit. Jeder Twitternutzer kann lesen, worüber und wie politische Gegner auf Twitter über Koalitionen und Co. streiten. Insgesamt interessieren sich etwa 18.600 Leute für das, was Beck Tag für Tag in die digitale Welt schickt. Heil scharrt etwa 13.600 Anhänger hinter sich. Wer beide Politiker auf Twitter verfolgt, darf also mit bester Unterhaltung rechnen.

Erst seit September 2011 auf Twitter unterwegs ist Peter Altmaier, der Geschäftsführer der CDU/CSU. Mittlerweile lesen ihn regelmäßig etwa 6900 Twitterer. Selbst zu heißen Themen wie der Wulff-Affäre, dem Umgang mit den Journalistenfragen und den Antworten des Bundespräsidenten trägt Altmaier seine Meinung ins Internet: «Wünsche mir, dass Christian seine Anwälte an die Leine legt und die Fragen/Antworten ins Netz stellt», schrieb er auf Twitter. Damit traf Altmaier zwar den Nagel auf den Kopf, wie ihm die Mehrheit seiner Parteikollegen versicherten, bekam jedoch auch Ärger, weil er den Bundespräsidenten beim Vornamen nannte.

Soziale Netzwerke – Allheilmittel gegen die Politikverdrossenheit?

Es ist ein schwieriger Spagat, die politische Rolle und die der Privatperson glaubwürdig und authentisch ins Internet zu transportieren. Wem das gelingt, der erzielt Nähe. Und das ist es, was der Politik abhanden gekommen ist. Die Bevölkerung will sich wieder verstanden fühlen und spüren, dass sie Teil einer Demokratie ist. Dann geht sie auch zurück an die Wahlurne.

Soziale Netzwerke wie Twitter sind vielleicht nicht das Allheilmittel gegen die zunehmende Politikverdrossenheit. Aber sie können helfen, Dialoge aufzubauen, die in dieser unkomplizierten Form noch vor wenigen Jahren nicht möglich waren. Einige Politiker verraten im Internet sogar Geheimnisse aus Kindheit und Jugend oder schreiben über ihre Hobbies und das Lieblingsessen. Manch einem mag das vielleicht zu viel des Guten sein. Und doch hilft diese ungewohnte Offenheit dabei, das allzu staatstragende und volksfremde Bild eines Politikers den Wählern gegenüber zu korrigieren.

Jemand, der die sonst so starre und von Politkern gepflegte Sprache der aufgebrauchten Worthülsen durchbricht, ist die politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband. «Verschiedene, legitime Meinungen gegeneinander zu diskutieren ist besser als Sex», heißt es in einem ihrer letzten Twitternachrichten. Die 24-Jährige hat es verstanden, die Politik ihrer Partei rund um die Uhr zu kommunizieren. Dabei wird es nie langweilig: Offen, streitfreudig und fair lässt sich Weisband auf Diskussionen mit anderen Twitterern ein.

Ist Twitter so wichtig wie Wasser und Strom?

Auf Twitter hatte Weisband längst angedeutet, was dieser Tage offiziell vermeldet wurde: Die charismatische Hoffnungsträgerin der Piraten wird sich kein weiteres Mal als Kandidatin für den Bundesvorstand aufstellen lassen. Als Grund gibt sie gesundheitliche Probleme an. Schon auf Twitter hatte sie das in den vergangenen Tagen angedeutet.

Auch das: Eine Form von Nähe, die Weisband gegenüber ihren mehr als 17.800 Lesern auf Twitter aufrecht erhält. Peter Altmaier beantwortete den Grund für seine Twitteraktivitäten damit, dass das mittlerweile «so notwendig wie ein Anschluss für Wasser und Strom» sei. So hoch ist der Stellenwert der sozialen Netzwerke für den politischen Diskurs dann doch nicht. Aber Twitter und Co. zeigen, dass es sich lohnt, wenn Politiker lernen, sich zu überwinden und das Internet als Ort der Kommunikation verstehen und nutzen.

Quelle:
NewsPolitik NewsPolitiker auf Twitter – «Besser als Sex»

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Liebe | Ehrlichkeit

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by on Januar 31, 2012 at 12:28

Der Partner ist außer einem selbst der einzige Mensch, dem man stets die Wahrheit sagen sollte. Und dies auch nicht nur als Antwort auf eine Frage, sondern auch in der Äußerung seiner Meinung, seiner Einschätzung für Situationen sowie der eigenen Einstellungen.

in | Liebe, Glück

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Dschungelcamp – Die Tops und Flops im Urwald

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by on Januar 30, 2012 at 12:46

Es war einmal an einem sonnigen Tag im australischen Dschungel, da zogen elf Promis in die Wildnis, um sich auf Feldbetten den Rücken zu ruinieren, vor Fernsehdeutschland absurde Ekelprüfungen zu absolvieren und schließlich von der Sintflut fast weggespült zu werden. Drei von ihnen haben all das bis zum Finale von Ich bin ein Star, holt mich hier raus! überlebt: Ochsenknecht-Sohn Rocco Stark, Casting-Sternchen Kim Debkowski und Hollywood-Star Brigitte Nielsen.

Selbstredend sind sie die Gewinner der diesjährigen Dschungelstaffel. Und das ganz zu Recht. Dabei war im Fall von Kim und Rocco anfangs nicht davon auszugehen, dass sie sich so lange so gut schlagen würden. Doch weder der Schauspieler noch die Sängerin ließen sich von der dauermotzenden Ramona Leiß und anderen unangenehmen, zumeist tierischen Urwaldbewohnern unterkriegen.

Rocco meisterte jede seiner Prüfungen, als sei sie ein Klacks, bewies viel Humor, ging aber auch keiner Konfrontation aus dem Weg. Der Ochsenknecht-Sohn, dessen Name vorher nur wenigen ein Begriff war, hat sich so zum männlichen Gewinner der sechsten Staffel gemausert. Nicht ganz unschuldig daran dürfte auch das unschuldige Techtelmechtel mit Kim gewesen sein. Auch wenn sie in der Wiedersehensshow gestern Abend betonten, nur gute Freunde zu sein, sah man kleine Funken sprühen. Kein schlechtes Image für ein Prinzenpaar.

Ohne Chance gegen Igitte Nielsen

Kim ist auch sonst eine würdige Prinzessin. Sie hat die mitunter ekligsten Prüfungen in diesem Jahr mitmachen müssen, schluckte Schweinevagina und Hirschpenis und machte ihrem neuen Beinamen Kakerlaken-Kim alle Ehre. Außerdem räumte sie mit dem oft selbst lancierten Gerücht auf, sie können ohne Schminke nicht leben. Eine Chance gegen Hollywoodstar Brigitte Nielsen hatte sie dennoch nie.

Die Dänin lag in allen Telefonvotings vorne, und das obwohl sie ihre Startschwierigkeiten hatte und sich erst einmal aklimatisieren musste.

Doch ab ihrer ersten Dschungelprüfung lieferte sie die von ihr erwartete Show. Da haben sich die Trash-TV-Erfahrungen ausgezahlt. Die Nielsen hat all den Regen, die Ekelaufgaben und Essenskabbeleien mit ihrer guten Laune einfach weggesungen und dazu noch aus dem Hollywood-Nähkästchen geplaudert. Mit «Was geht los da rein?» prägte sie den Spruch der sechsten Staffel. Und mal ehrlich: Wer einen Straußenanus mit so viel Würde essen kann wie sie, hat die Krone mehr als verdient.

Alle anderen Dschungelkandidaten haben sich nur wenig mit Ruhm bekleckert. Da gab es die männlichen Memmen – oder wie Brigitte sie in ihrem Siegerinterview nannte: «Pussycats». Rocker und «Vierfingerfaultier» Martin Kesici verließ als erster freiwillig das Camp und trat bis dahin vor allem als rülpsender, furzender und ins Camp pinkelnder Neandertaler in Erscheinung. Etwas gesitteter, aber nicht minder weichlich war Daniel Lopes. Auch er wollte eigentlich freiwillig gehen, machte dann aber doch einen Rückzieher.

Endlose Heulanfälle

Die Zuschauer nahmen ihm die Entscheidung schließlich ab, länger hätte man seine Endlosdiskussionen am Lagerfeuer und Heulanfälle wohl auch nicht ertragen. Den Bund der Weicheier komplett macht Möchtegern-Magier Vincent Raven. Er nervte nicht nur mit seinem «Corvi tecum sunt» (Die Raben sind mit uns), sondern bettelte schon nach wenigen Tagen um mehr Zigaretten, bat die Zuschauer, ihn rauszuwählen, und motzte bei täglich steigender Griesgrämigkeit die anderen grundlos an.

Mit dem Motzen kannten sich auch Ramona Leiß (oder besser Ramonator) und Jazzy alias Marlene Tackenberg bestens aus. Sie stritten nicht nur untereinander, sondern auch mit allen anderen. Ihre Lieblingsthemen: das Essen, die Schichtaufteilung, die Hygiene. Beide spielten sich dabei gerne als Führungsfiguren auf, Widerworte unerwünscht. Während die eine ihr Image der netten Fernsehgarten-Mutti ins komplette Gegenteil verkehrte, konnte die andere mit ihrem Zicken-Image nicht aufräumen. Zwei eher unsympathisch erscheinende Zeitgenossen, denen der Dschungelaufenthalt wohl eher geschadet haben dürfte.

FunDoradoEs ist die eine Frage, die die Nation in diesen Tagen beschäftigt: Warum in aller Welt ist Dschungelcamp-Kandidatin Micaela Schäfer fast immer nackt? Hat sie überhaupt Kleidungsstücke, von ihren knappen Einteilern à la Borat

Die übrigen drei Campbewohner lassen sich weder den Gewinnern noch den Weicheiern oder Zicken zuordnen. Radost Bokel, ehemaliger Kinderstar, blieb eher unscheinbar und fiel allenfalls durch ihre enge Freundschaft zu Jazzy und ihre Nein-Sagerei bei ihrer Prüfung auf. Micaela Schäfer hat ihrem Job als Erotikmodel gemäß vor allem durch permanente Nacktheit geglänzt, war davon abgesehen aber nicht besonders redselig. Und Ailton kam nach anfänglichen Lethargie leider zu spät zurück ins Spiel.

Zu gern hätte man den nach Worten ringenden «Sympathmann» mit einer Schwäche für sexy Frauen in einer Prüfung gesehen. Aber sein «rufi an, nix» ist noch vorher eingetroffen. Außer Konkurrenz liefen hingegen einmal mehr die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach, die bissig wie eh und je weder die Promis im Camp noch so manchen Moderatorenkollegen von Häme verschonten. Dafür lieben sie die Zuschauer, bis zu 7,4 Millionen verfolgten den Ekeldschungel – und das, obwohl der große Streit oder Skandal in Staffel sechs ausblieb. Tja, einer gewinnt eben Jahr um Jahr, und das ist RTL.

Quelle:
NachrichtenMedien NachrichtenDschungelcamp – Die Tops und Flops im Urwald

in | TV, Promis

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Dschungelcamp – Die Wahrheit hinter dem Voting

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by on Januar 30, 2012 at 12:40

Brigitte Nielsen ist Dschungelkönigin. Die Schauspielerin gewann souverän, wie es news.de übrigens schon vor dem Start der sechsten Staffel vorhergesagt hatte. «Ich freue mich so! Dschungelkönigin 2012 – habe ich nie gedacht, mein Gott! Ich bin sooo froh, oberfroh und freue mich sehr!», jubelte sie im Interview nach ihrem Triumph. Auch der bisherige Amtsinhaber scheint zufrieden mit dieser Wahl. Peer Kusmagk lobte auf bild.de: «Ich könnte mir keine bessere Nachfolgerin vorstellen. Ich bin geehrt und gerührt zugleich.»

Auch in der Gunst der Zuschauer lag die laut RTL «offiziell 48-Jährige» deutlich vorne. Das zeigen die Voting-Ergebnisse der einzelnen Sendungen, die RTL nun öffentlich gemacht hat. Fast die Hälfte der Zuschauer stimmte beim ersten Final-Voting für Brigitte Nielsen. Kim Debkowski bekam nur ein Drittel der Stimmen, rund ein Sechstel der Anrufer stimmte für Rocco Stark ab. Im zweiten Voting lag die Dänin mit 56,7 Prozent ebenfalls deutlich vor der Zweitplatzierten Kim Debkowski.

Micaela Schäfer scheitert ganz knapp

Bei allen Abstimmungen, mit denen die Zuschauer entscheiden konnten, welche Kandidaten im Camp bleiben sollen, lag Brigitte Nielsen an der Spitze. Die Schauspielerin war auch die Kandidatin, die die meisten Zuschauer von Ich bin ein Star, holt mich hier raus bei Bewährungsproben sehen wollten: Bei der Frage «Wer soll in die Dschungelprüfung» kam Brigitte Nielsen sechs Mal unter die Top3.

Neben der Bestätigung für den klaren Sieg offenbaren die Zahlen aber auch interessante Details.

So scheiterte beispielsweise Micaela Schäfer nur äußerst knapp am Einzug ins Finale. 16,01 Prozent der Anrufe reichten für sie nicht, um unter die letzten drei Dschungelcamper zu kommen. 16,88 Prozent wären genug gewesen – denn mit diesem Resultat erreichte Rocco Stark das Finale. Noch knapper erwischte es Ailton: Ihm fehlten nur 0,43 Prozentpunkte, um sich an Tag 13 zu retten – dann hätte es statt ihm Vincent Raven erwischt. Der Magier, der am Ende als Fünftplatzierter aus dem Dschungelcamp ging, lag übrigens in der Gunst der Anrufer nie unter den Top5 – da hat sich wohl einer geschickt im Hintergrund gehalten und das Beste daraus gemacht.

Kim Debkowski überholt Rocco Stark

Ebenfalls überraschend: Bei der Frage, wen die Zuschauer weiterhin im Camp sehen wollen, lag Rocco immer vor Kim Debkowski – bis zum Tag vor dem Finale, in dem er dann den Kürzeren gegen die ehemalige DSDS-Kandidatin zog. Aber die beiden Turteltauben werden einander bestimmt schon verziehen haben.

Für Micaela Schäfer hingegen erwies sich der Borat-Bikini trotz seiner modischen Fragwürdigkeit als Glücksgriff. Nur 8,1 beziehungsweise 6,1 Prozent der Anrufer hatten sich in den beiden Folgen zuvor für ihren weiteren Verbleib im Dschungelcamp ausgesprochen. Nachdem sie

im knappstmöglichen Outfit ihre Dschungelprüfung gemeistert hatte, schnellte der Wert auf 11,6 Prozent hoch. Da hat sie sich wohl doch ein bisschen Respekt erarbeitet. Oder die Zuschauer waren gespannt, ob sie beim nächsten Mal vielleicht noch weniger trägt.

Quelle:
NachrichtenMedien NachrichtenDschungelcamp – Die Wahrheit hinter dem Voting

in | TV, Promis

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