Studie • Monogam leben ist gut für die Gesundheit

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Studie zu Geschlechtskrankheiten: Monogam leben ist gut für die Gesundheit

[…] Geschlechtskrankheiten nur für größere Gruppen bedrohlich
Da Krankheiten wie Syphilis, Gonorrhö oder Chlamydien-Infektionen häufig zu Unfruchtbarkeit führen, können sie dadurch die Entwicklung einer Population maßgeblich beeinflussen. Wie bedrohlich Geschlechtskrankheiten für eine Bevölkerungsgruppe war, war den Angaben zufolge offenbar größtenteils abhängig von ihrer Größe. In kleineren Gruppen mit nicht mehr als 30 Erwachsenen verschwanden solche Infektionen demnach relativ schnell wieder, da eine Verbreitung angesichts der wenigen Menschen nur begrenzt möglich war. In größeren Gesellschaften, wie sie sich im Zuge der aufkommenden Landwirtschaft entwickelten, breiteten sich die Krankheiten hingegen rasend schnell aus und stellten dadurch eine massive Gefahr für das Weiterbestehen der Gruppe dar. Die sesshaften bäuerlichen Gemeinschaften konnten ihr Überleben daher letztendlich nur mit dem Verzicht auf die „Vielweiberei“ sichern.

„Diese Forschung zeigt, wie Ereignisse in natürlichen Systemen, etwa die Verbreitung ansteckender Krankheiten, die Entwicklung sozialer Normen und vor allem unsere gruppenorientierte Beurteilung erheblich beeinflussen können“, so Bauch in der Mitteilung seiner Universität. „Unsere Untersuchung zeigt, wie mathematische Modelle nicht nur genutzt werden, um die Zukunft vorherzusagen, sondern auch, um die Vergangenheit zu verstehen.“ […]

© Textquelle: heilpraxisnet.de | Bildquelle: pixabay.com

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