Südafrika – Einsatz von HIV-Medikamenten lohnt sich

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Spiegel Online schreibt in seinem Artikel, das sie das Infektionsrisiko senken und die Lebenserwartung erhöhen – Antivirale Mittel gegen HIV verbessern das Leben vieler Infizierter. Eine aktuelle Studie belegt, dass die Therapie auch in armen Ländern wie Südafrika Wirkung zeigt – und sich die finanziellen Kosten im Kampf gegen Aids lohnen.

Vor wenigen Jahren noch war die Unsicherheit groß: Wie wirksam sind jene Medikamente, die das HIV-Ansteckungsrisiko verringern sollen? Und tragen solche Mittel nicht dazu bei, dass Menschen sich in Sicherheit wiegen und den Schutz mit Kondomen vernachlässigen?

In Südafrika hat sich jetzt gezeigt, dass sich die verstärkte Anwendung der antiretroviralen HIV-Therapie (ART) gelohnt hat: Zwei Studien zufolge, die im Wissenschaftsblatt „Science“ am Freitag veröffentlicht wurden, steckten sich in einer untersuchten Region des Landes weniger Menschen mit dem Aids-Erreger an, nachdem die ART dort deutlich ausgeweitet worden war. Gleichzeitig sei die Lebenserwartung der Infizierten erheblich gestiegen. Auch die Volkswirtschaft profitiere von dem finanziellen Einsatz, so das Ergebnis der Forscher.

Jacob Bor von der Universität von KwaZulu-Natal und seine Mitarbeiter hatten untersucht, wie sich die Lebenserwartung von mehr als 100.000 Bewohnern in einer ländlichen Region der Provinz KwaZulu-Natal in den Jahren zwischen 2000 und 2011 veränderte. Dort sind viele Menschen mit dem Aids-Erreger infiziert: etwa die Hälfte aller Frauen zwischen 30 und 49 Jahren und ein Drittel aller Männer zwischen 35 und 49 Jahren. 2004 wurde dort von der südafrikanischen Regierung mit Unterstützung eines US-amerikanischen Aids-Nothilfe-Programms die Behandlung mit der antiretroviralen Kombinationstherapie ausgeweitet. […]

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Quelle: Spiegel online
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Ein Kommentar

  1. Ja – Lohnt sich -aber nur für die Pharmaindustrie!!!! Leider sterben die Menschen an den Nebenwirkungen dieser Medikamente. — Eine Studie mit Vitamin C und ausreichender Ernährung, die tatsächlich das Leben verlängerte, wurde verboten. Und Studien, die den die Überlebensrate zwichen „Behandelten“ und nicht behandelten Betroffenen aufzeichnen gibt es nicht. (zumindest in Berlin nicht zu Bekommen) – Eine Anfrage noch solchen Studien wurde im Virchow-Klinikum mit den wüsten Beschipfungen und Beleidigungen beantwortet …..

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