„Die Bundeskanzlerin ermöglicht Homophobie“

„Die Bundeskanzlerin ermöglicht Homophobie“ • »Zum Tag gegen Homophobie (IDAHOT) debattiert der Bundestag heute erneut über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Partner. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs (SPD) kämpft seit Jahren für die Gleichstellung. Im Gespräch mit „Mathias Puddig“ (von der Märkische Onlinezeitung MOZ.de) erklärt er, an wem es hakt: Es ist die Kanzlerin.« Use Facebook to Comment on this Post

Homophobie ist eine Krankheit der Heteros!

»Schön wär’s. Da schwule normalerweise heterosexuell sozialisiert werden (wer im Kindergarten seinen Dödel zeigt, kriegt eins auf die Finger, in Schulbücheern tauchen Homos nicht auf, in Politik und Wirtschaft fehlt es an Vorbildern), werden sie von der homophoben („phobos“: briechisch = Furcht) Einstellung geprägt. Ein homophober Schwuler fühlt sich unzulänglich, verachtet sich selbst und andere gleichgeschlechtlich Liebende. Wenn er trotzdem Sex hat, treibt er es im Dunkeln, eine intime, vertrauensvolle Beziehung macht ihm Angst. Die

Vorurteile gegen Schwule, wie schlimm ist die Gesellschaft wirklich?

« Sich als schwul zu outen ist auch heute noch ein heikles Thema, da immer noch viele Mitmenschen von Vorurteilen geprägt sind. Doch häufig schaffen Schwule sich durch ihr Outing endlich Luft und die Möglichkeit, sich unbeschwert gegenüber ihrer Umgebung zu fühlen. Die sexuelle Orientierung sollte weder am Arbeitsplatz noch im Freundeskreis eine Rolle spielen. Leider zeigt es sich immer wieder, dass dies nicht so einfach ist. Während lesbische Frauen noch relativ schnell akzeptiert werden,