HIV am Arbeitsplatz • Bekämpfung sozialer Ausgrenzung am Beispiel der Krankenpflege

»HIV und AIDS sind Themen in Deutschland, die spätestens nach Veröffentlichung der beunruhigenden Neuinfektionszahlen durch das Robert-Koch-Institut im September 2005, erneut an Bedeutung gewonnen haben. Die davon Betroffenen haben neben ihrer Krankheit oft mit sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung zu kämpfen, wenn ihre Krankheit in der Öffentlichkeit bekannt wird; gerade auch an ihrem Arbeitsplatz. Am Beispiel der Krankenpflege will diese Arbeit verdeutlichen, welches Wissen und welche Kompetenzen ein Pflegemanager besitzen muss, um ein Problem lösen zu

Kampf gegen Aids • Wie ein Londoner Krankenhaus HIV-Infektionen aufspürt

HIV-Infektionen nehmen in Europa vor allem bei homosexuellen Männern stark zu – aber längst nicht alle wissen von dem Virus in ihrem Körper. Ein Krankenhaus aus London ist mit einem Onlineprojekt deshalb neue Wege gegangen. Es waren keine guten Nachrichten, die im vergangenen November die Runde machten: In Europa hat die Zahl der HIV-Neuinfektionen zugenommen. Im stark betroffenen Osten Europas wird das Virus unter Heterosexuellen weitergegeben, in der restlichen Europäischen Union stecken sich vor allem

Details der HIV-Infektion geklärt

  Forscher haben geklärt, wie Körperzellen Retroviren entdecken und HIV sich zu tarnen versucht. Die angeborene Immunität beruht bekanntlich auf Rezeptoren, die etwa Zellwand-Bestandteile von Bakterien oder virales Erbgut erkennen. Als Erbgut-Sensor fungiert dabei ein zelluläres Molekül namens cGAS, berichtet die Uni Bonn. Erkennt cGAS virale DNA, beginnt eine Kaskade, bei der das Immunsystem aktiviert wird und sich die Zelle und ihre Nachbarn gegen die Virusinfektion wappnen. cGAS erkennt nicht nur doppelsträngige DNA, sondern auch

Safer Sex auf Rezept? – Die Pille, die Aids keine Chance gibt

US-Behörden werben für Truvada. Die Pille kann HIV-Infektionen verhindern, Aids besiegt sie nicht. Zehntausende wähnen sich dennoch in Sicherheit. – Zeit Online geht ausführlich auf dieses Thema ein und u.a. ist zu lesen: […] Eine Pille am Tag, um sich auch bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit HIV-Infizierten nicht selbst mit dem Aids-Virus anzustecken. Darum geht es. Doch ist die Prävention per Medikament wirklich sinnvoll? Was die New Yorker Gesundheitsbehörde bewirbt, ist nicht ganz neu: hinter PreP,

Forscher entwickeln neuartige Gen-Therapie gegen HIV

»Bei einer HIV-Infektion dringen die AIDS-auslösenden Viren in Immunzellen ein. Forscher aus Hamburg wollen die Viren nun mit einer Gen-Schere daran hindern. Der Ansatz orientiert sich an der Heilung des „Berliner Patienten“ und war im Labor bereits erfolgreich.« Gesundheitsstadt-Berlin.de schreibt weiter: Auf der Suche nach neuen Therapien gegen HIV haben Forscher des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen komplizierten, aber vielversprechenden Ansatz entwickelt. Mit einer Gen-Schere zerschneiden sie in menschlichen Immunzellen das Gen für einen bestimmten Rezeptor,

Jeden Tag 200 neue HIV-Infektionen in Russland

„In Russland steigen die HIV-Zahlen stark an: Experten prophezeien bis Ende 2015 etwa eine Million registrierter Ansteckungen. Auch China muss im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit mehr tun.“ […] – so kann man es bei welt.de lesen. Weiter heißt es dort: […] „Täglich kämen mehr als 200 Neuinfektionen hinzu, teilten Mediziner in Moskau mit. Derzeit gibt es den Angaben zufolge 860.000 registrierte HIV-Infektionen. Die Experten erwarten, dass die Gesamtzahl der mit dem Aids-Erreger angesteckten Menschen pro

Tausende leben ahnungslos mit der HIV-Infektion – Zahl in Deutschland steigt

Immer mehr Menschen in Deutschland infizieren sich mit dem HI-Virus – wissen davon aber nichts. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der unentdeckten Infektionen auf rund 14.000. Mit dieser Zahl steigt auch das Risiko, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet. In Deutschland haben nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) Ende 2013 etwa 14.000 Menschen mit einer HIV-Infektion gelebt, ohne es zu wissen. Das waren etwa 1000 mehr als im Jahr zuvor, wie aus dem Epidemiologischen Bulletin des

Kündigung eines HIV-Positiven verstösst gegen das AGG

Wie Queer.de berichtet: Schützt das Gleichbehandlungsgesetz  Menschen vor Entlassungen aufgrund ihres HIV-Status. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden und damit die Entscheidung der Vorinstanz kassiert. Der Sechste Senat des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt hat am Donnerstag geurteilt, dass eine HIV-Infektion kein Kündigungsgrund sein darf (6 AZR 190/12). Die Infektion sei einer Behinderung gleichzusetzen, so die Richter – und im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz ist Behinderung eines von acht Merkmalen, aufgrund derer Arbeitnehmer nicht diskriminiert werden dürfen. Zu den anderen

Strafe für Verschweigen der HIV-Infektion

Queer.de berichtet, das in Baden-Württemberg ein schwuler Mann 2.500 Euro zu zahlen hat. Er hat seinen damaligen Freund nicht über seine HIV-Infektion aufgeklärt – zu einer Infektion kam es nicht.  Queer.de, erwähnt, das der „Schwarzwälder Bote“ berichtet, dass das Gericht nach der Verhandlung eine Geldstrafe gegen eine vorläufige Einstellung des Verfahrens verhängte. Der junge Mann muss wegen eines „Verschuldens im unteren Bereich“ 1.000 Euro an den Ex-Freund, 1.000 Euro an die Aids-Hilfe und 500 Euro

HIV-positiver Soldat verurteilt: Nach Liebesnacht ins Gefängnis

Queer.de schreibt in seinem Artikel, das in Bayern ein HIV-positiver Stabsunteroffizier eine Haftstrafe absitzen muss, weil er ungeschützten Sex mit einem Kameraden hatte, der nach dem One-Night-Stand ebenfalls positiv getestet wurde. In Bayern muss ein HIV-positiver Stabsunteroffizier eine Haftstrafe absitzen, weil er ungeschützten Sex mit einem Kameraden hatte, der nach dem One-Night-Stand ebenfalls positiv getestet wurde. Ein 27-jähriger Bundeswehrsoldat aus Stendal (Sachsen-Anhalt) hat am Donnerstag vor dem Landgericht München seine Berufung gegen ein Urteil eines