HIV-Positive dürfen jetzt zur Bundeswehr

»Das Verteidigungsministerium hat den diskriminierenden Pauschalausschluss von HIV-infizierten Soldaten und Bewerbern aufgehoben. Bislang galten Menschen mit HIV in der Bundeswehr generell als wehrdienstunfähig – diese diskriminierende Praxis hat das Bundesverteidigungsministerium jetzt beendet. „Eine HlV-lnfektion stellt unter einer wirksamen antiretroviralen Therapie, ausreichender Immunkompetenz sowie bei Fehlen von Krankheitszeichen seit dem 21. Februar 2017 keinen grundsätzlichen Hinderungsgrund mehr für die Einstellung, Dienstzeitverlängerung und Übernahme in den Status ‚Berufssoldat bzw. Berufssoldatin‘ dar“, heißt es in einem Brief (PDF)

UNO will Diskriminierung von HIV-Infizierten bekämpfen

| Diskriminierende Gesetze gegen HIV-Positive und Aids-Patienten sollen in Zukunft von einer eigenen UN-Kommission bekämpft werden. Die UNO will sich zukünftig gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten und Aids-Patienten einsetzen. Hierzu soll sich eine UN-Kommission gegen Gesetze stark machen, die solche Diskriminierungen ermöglichen. In vielen Ländern würden Gesetze gegen Homosexuelle, Drogenabhängige oder Prostituierte die Betroffenen „mehr bestrafen als schützen“, so das UN-Entwicklungsprogramm UNDP und das Aidsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) nach einer Meldung der Nachrichtenagentur „AFP“.