HIV: Erstmals Rückgang der Neuinfektionen

Die Zahl der HIV-Neuinfektionen, genauer der neu diagnostizierten Infektionen, ist in Deutschland erstmals seit 2001 gesunken, wenngleich der Rückgang mit 1,7 Prozent nur sehr gering ausfielt und nicht unkritisch als Trendwende interpretiert werden sollte, wie Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts im Epidemiologischem Bulletin (2012; 28: 255-274) meinen. Bis 1.3.2012 wurden dem Robert-Koch-Institut für das Jahr 2011 insgesamt 2.889 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet. Im Jahr zuvor waren es 2.939 neu entdeckte Infektionen gewesen, der höchste Wert seit Inkrafttreten

Erschreckend: Immer noch, Berlin Hauptstadt der Syphilis!

Die Geschlechtskrankheit Syphilis wird in Berlin so häufig übertragen wie sonst nirgendwo in Deutschland. So stiegen die Zahl der Syphilis-Fälle in Berlin vom Jahr 2007 zum Jahr 2008 um 44 Prozent. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Montag mit. Besonders betroffen waren Männer, die ungeschützten Sex mit Männern hatten. Die Berliner Aids-Hilfe sieht auch in diesem Jahr keine Umkehr dieses Negativ-Trends. Bundesweit wurde Syphilis im Jahr 2008 bei 3172 Patienten festgestellt. Damit kommen auf 100 000

HIV: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Aids-Virus sinkt.

[…] Im vergangenen Jahr haben sich 2,7 Millionen Menschen neu mit dem Virus infiziert. In Afrika südlich der Sahara waren es 15 Prozent weniger im Vergleich zu 2001. In Ostasien gingen seitdem die neuen HIV-Infektionen um 25 Prozent und in Süd- und Südostasien um 10 Prozent zurück. UNAIDS-Exekutivdirektor Sibidé sagte, auf zwei neue Aids-Behandlungen kämen aber immer noch fünf neue Infektionen. 97 Prozent der neuen Infektionen passierten in Entwicklungsländern, wo es auch 98 Prozent der

HIV: In Deutschland leben HIV-Infizierte länger

Aids ist zwar nach wie vor nicht heilbar, aber moderne Medikamente können die Virus-Vermehrung stoppen. Als Folge werden die Patienten immer älter. Manche zahlen dafür allerdings einen hohen Preis – sie leiden unter starken Nebenwirkungen. Überraschenderweise scheint die HIV-Therapie aber auch Vorteile im Alter zu bringen. Berliner Morgenpost (morgenpost.de)

Der erste Impfstoff gegen Aids?

Die Entwicklung eines Impfstoffs gegen den Aids-Erreger schien bislang in weiter Ferne zu liegen. Zu viele Rückschläge mussten die Forscher in den vergangenen Jahren einstecken. Bei einem Massentest in Thailand wurde nun ein Impfstoff getestet, mit dem erstmals das Risiko für eine HIV-Infektion deutlich gesenkt werden konnte.Dieser Erfolg weckt neue Hoffnungen, dass es in absehbarer Zukunft eine wirksame Waffe gegen die weltweite Seuche geben kann. Auch Aids-Experten in Deutschland sprechen von einem Schritt nach vorn,

HIV 2007: 2752 neu diagnostizierte = 4% mehr als 2006

Die Zahl der HIV-Neudiagnosen ist weiter gestiegen. Dem Robert Koch-Institut wurden für das Jahr 2007 insgesamt 2.752 neu diagnostizierte HIV-Infektionen übermittelt. Gegenüber dem Jahr 2006 (2.643 Neudiagnosen) ist dies eine Zunahme um 4 %. Eine der bislang wenig bekannten Ursachen für den Anstieg ist die hohe Zahl der Syphilis-Infektionen in Deutschland. Der neue Halbjahresbericht mit umfangreichen Daten zu HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen, auch regional aufgeschlüsselt, ist im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht worden und auch auf den RKI-Internetseiten

HIV • 2006 mehr HIV-Neuinfektionen

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin ist im vergangenen Jahr die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland weiter leicht gestiegen. So steckten sich im Jahr 2006 mehr als 2.600 Menschen mit dem Virus an. Die größte Risikogruppe ist nach wie vor die der schwulen Männer – 61 Prozent der neu infizierten gaben an, sich bei schwulem Sex infiziert zu haben. Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts beziehen sich auf das gesamte Bundesgebiet. In den meisten Großstädten sei ein