Untermiete gegen Sex – HIV-Infizierte verurteilt

paragraph-1005411_640HIV-Infizierte verurteilt: Untermiete gegen Sex – So berichtet die Sueddeutsche.de in Ihrem Beitrag, weiter heißt es, aus der Not heraus ließ sich eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen auf ein unmoralisches Geschäft mit einem 55-Jährigen ein – ohne ihm von ihrer HIV-Infektion zu erzählen. Jetzt ist sie wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Die junge Frau brauchte in München dringend eine Unterkunft. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen in Rumänien, hatte eine schwierige Kindheit und erlernte keinen Beruf. Mit Putzjobs hielt sich die 29-Jährige über Wasser. Mit diesen Voraussetzungen auf dem Münchner Wohnungsmarkt fündig zu werden, ist ein fast aussichtsloses Unterfangen. Also ließ sich die Frau mit einem 55-jährigen Mann auf ein Geschäft ein: Untermiete gegen Sex.

Was der Mann nicht wusste: Lydia K. (Name geändert) war HIV-positiv. Weil sie trotz ihrer Virus-Erkrankung mit dem Vermieter ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte – und mit einer Reihe anderer Männer obendrein- musste sich K. am Freitag wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Schöffengericht verantworten.

2009 wurde die Infektion bei der 29-Jährigen festgestellt. Ein Sozialdienst kümmerte sich darum, dass Lydia K. in eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität aufgenommen wurde, um eine optimale Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten. Trotz des Wissens um ihre Infektion verkehrte die Frau mit dem 55-Jährigen, der sie in seiner Wohnung in der Lindwurmstraße aufgenommen hatte. […]

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Quelle: Sueddeutsche.de | Bildquelle: pixabay.com

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