US-Armee erwägt Zulassung von Transsexuellen

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Die Tiroler Tageszeitung berichtet, das vier Jahre nach dem Ende des Homosexuellenbanns in der US-Armee  die Streitkräfte erwägen Transsexuelle zum Militärdienst zu zulassen. Weiter heißt es, dass der Verteidigungsminister Ashton Carter laut einer Mitteilung am Montag eine Arbeitsgruppe einsetzt, die sich in den kommenden sechs Monaten mit der Frage befassen soll.

Derzeit sind Transsexuelle in den USA offiziell vom Militärdienst ausgeschlossen. Gehören sie trotzdem den Streitkräften an und werden entdeckt, droht ihnen der Ausschluss. „Die derzeitigen Regelungen des Verteidigungsressorts für Transsexuelle sind überholt und sorgen für Unsicherheiten, welche die Kommandanten von ihren Kernaufgaben ablenken“, erklärte Carter. Die Arbeitsgruppe soll nun eruieren, wie Transsexuelle „offen dienen“ könnten. Die Hypothese für die Arbeitsgruppe laute, dass dies möglich sei, „es sei denn, dass sachliche, praktische Hindernisse ausgemacht werden“. Carter erklärte, es gebe in der Armee bereits Transsexuelle, die sich „verletzt“ fühlten. […]

© Textquelle: Tiroler Tageszeitung

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