Ein anderes Coming Out.

Homosexualität und Lebensgeschichte – Orientierung für Betroffene, Angehörige und Berater Ein anderes Coming Out wirft ein neues Licht auf ein viel diskutiertes Thema: Liegt die Ursache für die schwierige Situation homophil empfindender Menschen allein in der Diskriminierung durch Kirche und Gesellschaft? Hilft man Menschen mit homosexuellen Neigungen dadurch, dass man diese Lebensweise als gleichberechtigt anerkennt? Richard Cohen ist entschieden anderer Meinung. Seine Begründung liegt in seinen eigenen Erfahrungen: Als selbst Betroffener suchte er jahrelang nach

Papas unterm Regenbogen

Der 32-jährige Ricardo schleppt ein Geheimnis mit sich rum, das er selbst seinem Mann Nicolas, der in einer Kleinstadt für sein Pralinengeschäft bekannt ist, verheimlicht: Er hat mit 18 Jahren einen Sohn gezeugt, von dem er bis heute nichts gehört hat. Doch eines Morgens steht dieser mit seiner Mutter Gabriela vor der Tür. Sie muss zu ihrer kranken Mutter nach Brasilien und drückt Ricardo ihren gemeinsamen Sohn Julio aufs Auge. Die beiden begegnen sich zum

Der Regenbogen-Faktor: Schwule und Lesben in Wirtschaft und Gesellschaft

Von Außenseitern zu selbstbewussten LeistungsträgernSchwule und Lesben: Lange waren sie ausgegrenzt, wurden belächelt und verachtet. Sie waren verbunden mit Klischees wie abgespreizter kleiner Finger oder Mannweib, im besten Fall noch zuständig für das Schöne und die Kunst. Vorurteile? Gewiss. Und in weiten Teilen längst überholt. Der Regenbogen-Faktor zeigt erstmals die dynamische Rolle von Homosexuellen und die mit ihnen verknüpften Bereicherungen der Vielfalt in Unternehmen und Gesellschaft – in Firmen wie Allianz, IBM, Commerzbank, Freshfields, Deutsche

Warum sind Schwule schwul?

Und gibt es das Homo-Gen? – Forscher Rätseln, so fragt es die Abendzeitung München in ihrem Beitrag, denn eigentlich hätte gleichgeschlechtliche Liebe im Lauf der Evolution verschwinden müssen. Stattdessen häuft sie sich in manchen Familien. Jetzt glauben Biologen, das Rätsel gelöst zu haben. „Dietmar Holzapfel ist schwul. Sein Bruder Horst ist schwul. Sein Cousin Gerd: ebenfalls. Wie das sein kann, gleich drei Homosexuelle in einer Familie, darüber hat sich der Chef des Szene-Hotels „Deutsche Eiche“

Nein zu Abtreibung und Homo-Ehe – Ansichten eines Papstes

Stern.de berichtet über die Ansichten des neuen Papstes über Reformen, Verhütung, Homosexualität: In nahezu allen Fragen, mit denen sich die katholische Kirche gegenwärtig auseinandersetzen muss, ist Papst Franziskus konservativ eingestellt. Die Wahl des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio zum neuen Papst war eine Überraschung. Auch viele Gläubige rätseln derzeit noch, in welche Richtung Franziskus gehen wird. Erste Hinweise könnten frühere Stellungnahmen Bergoglios zu umstrittenen Themen geben. HomosexualitätDer neue Papst ist ein entschiedener Gegner der Homo-Ehe. Vor

Westerwelle kritisiert russisches Schwulen-Gesetz

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich laut einem Medienbericht beim russischen Botschafter Wladimir Grinin über das umstrittene Gesetzesvorhaben gegen „homosexuelle Propaganda“ beschwert. Westerwelle habe dem Diplomaten bei einem Treffen am Montag mitgeteilt, dass die Initiative aus deutscher Sicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoße, berichtete das Portal „Spiegel Online“ am Dienstag. Das Gesetz würde die europäisch-russischen Beziehungen erschweren, beschrieb demnach ein Mitarbeiter Westerwelles dessen Position. Der Minister habe weiter gesagt, dass er als Freund Russlands und

Russland: Duma beschneidet Rechte von Homosexuellen

Schwule und Lesben sollen in Russland nicht mehr über ihre Sexualität reden dürfen. Nachdem mehrere Großstädte „Homosexuellen-Propaganda“ unter Strafe gestellt haben, droht nun auch ein landesweites Verbot. Vor der Duma kam es zu Zusammenstößen zwischen Aktivisten und fanatischen Gläubigen.Die russische Staatsduma hat erwartungsgemäß in erster Lesung ein umstrittenes Verbot von „Homosexuellen-Propaganda“ mit breiter Mehrheit angenommen. 388 von 450 Abgeordneten stimmten für den Entwurf. Er sieht für öffentliche Äußerungen über Homosexualität Geldstrafen bis zu umgerechnet 12.500

Russland kämpft gegen «Homo-Propaganda»

MOSKAU – Kassieren Schwule bald 15 000 Franken Busse, wenn sie sich öffentlich küssen? Es ist alles nur zum Schutz der Jugendlichen, sagen der Kreml und die russisch-orthodoxe Kirche. Deshalb wollen sie landesweit eine Busse für «Schwulen-Propaganda» einführen – und diese kann bis zu 15’000 Franken betragen. Schwule und Lesben dürfen demnach keine «Werbung» mehr für Homosexualität machen. Denn so entstehe der Eindruck, als sei die Liebe zum gleichen Geschlecht etwas völlig Normales, erklärt die Regierung.