USA: Supreme-Court kippt Bundesgesetz gegen Homo-Ehe

Am Montag hat Lady Gaga auf Twitter die Höchstrichter angefleht, sie könnten „Geschichte schreiben“, wenn sie Schwule und Lesben endlich gleichstellen. Zwar wurde dieses Ziel noch nicht ganz erreicht, aber die schwulen und lesbischen Amerikaner sind ein großes Stück weitergekommen: Das euphemistisch genannte „Gesetz zum Schutz der Ehe“ (Defense of Marriage Act, DOMA) ist verfassungswidrig, ebenso wie der Volksentscheid „Proposition 8“, der Homosexuellen 2008 das Recht auf Eheschließung wieder entzogen hat (queer.de berichtete).Am Mittwochvormittag (Ortszeit)

Mehrheit in den USA für Legalisierung der Homo-Ehe

Die jungen Menschen lösen sich von überkommenen Moralvorstellungen, so kann man bei Heise.de lesen. Weiter heisst es in dem Beitrag zur Legalisierung der Homo-Ehe in den USA:Selbst in den USA werden die Menschen trotz Religion, Tea Party und anderen rechten und konservativen Strömungen toleranter gegenüber Homosexuellen. Nach einer Umfrage der Washington Post und ABC sagen nun bereits 58 Prozent der Amerikaner, dass die Homo-Ehe legalisiert werden sollte. Vor zehn Jahren waren unter der Bush-Regierung noch 55

Obama unterzeichnet Aufhebung von “Don`t ask, don`t tell”-Gesetz

17 Jahre lang bestand in den US-Streitkräften eine Richtlinie, die es bekennenden Homosexuellen verboten hatte, im Militär zu dienen.Homosexuelle in den US-Streitkräften dürfen sich nun offen zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen. US-Präsident Barack Obama unterzeichnete am Mittwoch ein Gesetz, das die seit 17 Jahren bestehende Richtlinie „Don´t ask, don´t tell“ aufhebt. Bekennenden Schwulen und Lesben war der Militärdienst bislang verboten. In den US-Streitkräften galt die offizielle Regel, dass homosexuelle Soldaten nicht über ihre Neigung sprechen